Mama und Papa sind Dinosaurier


Vielleicht kennt ihr das auch? Unsere Große liebt es uns Löcher in den Bauch zu fragen, wie es in unserer Kindheit so war. Zugegeben, man kommt sich bei solchen Gesprächen plötzlich wie ein Dinosaurier vor. Andererseits ist es auch schön sich zurückzuerinnern. Wir hatten beide eine schöne Kindheit, für die wir unseren Eltern sehr dankbar sind. Und bei Gesprächen über diese wird uns doch immer bewusst, wie sehr sich die Kindheit unserer eigenen Kinder von unserer unterscheidet. So viele Dinge haben sich verändert und viele Gegenstände, die für uns einfach dazugehört haben, gibt es heute gar nicht mehr.

Von Schreibmaschinen,  Videokassetten, Stickeralben und Wundertüten


„Mama, wie habt ihr denn ohne Handy telefoniert?“, „Papa, was hast du in den Schulpausen gemacht?“,… Fragen über Fragen. Und unsere Gespräche hier aufzuschreiben würden den Rahmen dieses Blogs sprengen. Wir wollen trotzdem ein Stück weit mit euch in die Vergangenheit reisen und hier ein paar Dinge aufschreiben, an die wir uns gerne erinnern und die es heute so nicht mehr wirklich gibt:

  • Schreibmaschinen – gibt es zwar noch, aber wer benutzt sie?
  • der Schilling und die D-Mark
  • Gummi-Twist, Tempelhüpfen, Jojo, Klick-Klack-Kugeln und Stickerheft in den Schulpausen
  • dreieckige Trinkpäckchen von Sunkit, Schokoladenzigaretten, Kaugummiautomaten und Wundertüten
  • Telefonzellen, sieht man wirklich selten – wie oft haben wir unsere Eltern aus diesen angerufen!
  • das Telefon, bei der Oma stand sogar noch eines mit Wählscheibe
  • Die Sendepause im Fernsehen
  • Schallplatten, Disketten, Videorekorder, Videokassetten und Videotheken, Walkman und Kassetten
  • Fotofilmdosen, was haben wir für tolle Dinge damit gebastelt
  • Ein Leben ohne Internet
  • Modemgeräusche, wie spannend war es dann plötzlich im World Wide Web zu sein und jetzt fehlt sie uns oft die analoge Welt, in der wir im Lexikon nachschlagen mussten und uns auf Post von Brieffreunden freuten

Die Liste könnte noch mit so vielen Erinnerungen ergänzt werden. Manche Dinge kommen aber auch wieder in Mode, wie die moderne Version des Furbys den unsere Tochter hat und der jetzt sogar aus einem Ei schlüpfen kann oder Buffalos, der Makramee Trend und vieles mehr. Wir haben ebenfalls zwei Dinge wiederbelebt, an die wir besonders gerne zurückdenken: Wundertüten und Stickeralben.

Zeitreise in Mamas und Papas Kindheit


Unsere Zeitreise hat uns dazu veranlasst zwei Dinge unserer Kindheit wieder herzustellen: Wundertüten und Stickeralben. Wer kann sich noch an die Wundertüten erinnern? Diese verschlossenen Papiertüten konnte man laut unseren Recherchen ab Ende des Zweiten Weltkrieges kaufen. Im Inneren befanden sich Kleinigkeiten, wie Süßigkeiten, Plastikspielzeugfiguren oder Sammelkarten. Auch wenn es meist nur Schrott war, haben wir sie geliebt. Unsere limitierten Wundertüten gibt es jetzt erstmal in vier Varianten mit einem handgemachten Produkt von uns, einem Schmuckstück und noch einem Zusatzprodukt. Und wir haben sie original aus Papier gemacht, um den Retro-Touch zu erhalten. An die Stickeralben denken wir nur zu gerne zurück, vor allem seit unsere Tochter in die Schule geht und über fehlende, kleine Pausenaktivitäten klagt. WIe cool war es sich gegenseitig die verschiedenen tollen Sticker zu zeigen. Wir haben besonders die aus Plüsch und Kork geliebt. Und es gibt die Sticker in einigen Geschäften noch heute, aber leider kaum mehr Stickeralben. Wir haben daher zwei neue Versionen für Mädchen und Buben im Comic-Stil gefertigt mit weißem, reißfesten Papier. Jetzt muss sich dieser Trend nur wieder durchsetzen, damit unsere Tochter in der Pause Sticker tauschen kann.

Was fällt euch sofort ein, wenn ihr an eure Kindheit denkt?

Clemens und Julia Strandl Buchbinderei Strandl

Unsere limitierten Wundertüten (wer weiß, wenn sie gut ankommen, gibt es vielleicht bald mehr davon) und Stickeralben findet ihr im Onlineshop.

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Werbung aufgrund von Markennennung/erkennung, Bildnachweis: Unsplash & Buchbinderei Strandl Linz/Austria e.U.