Piran – Venedig von Slowenien

Piran – Venedig von Slowenien

Warum gilt Piran als Venedig von Slowenien?


Piran wird nicht umsonst Venedig von Slowenien genannt, zwar gibt es keine Kanäle, doch ist das Städtchen als Halbinsel von Meer umgeben und es erinnern die schmalen Gassen mit den eng aneinandergereihten Häusern an die italienische Stadt. Die alte Küstenstadt mit den Überresten der mittelalterlichen Ringmauer ist als kulturhistorisches Denkmal geschützt. Für uns ist die malerische mittelalterliche Küstenstadt die schönste an Sloweniens Küste. Und auch mit Kindern gibt es hier viel zu entdecken.

Vom Parkhaus Fornače direkt zum Stadtzentrum, dem lebendigen Tartini Platz


Geparkt haben wir oberhalb der Stadt im Parkhaus Fornače und dann ging es geradewegs am Meer entlang bis zum Hafen. Am Tartini-Platz haben wir auf einer der Bänke mit Blick auf das Denkmal ausgiebig unser mitgebrachtes Frühstück verzehrt und das morgendliche Treiben beobachtet. Die Kinder konnten sich am Platz gleich ein wenig austoben. Bis zu Beginn des 19. Jh. befand sich hier übrigens noch ein kleiner Fischereihafen, der von den Venezianern mit Sand zugeschüttet wurde, um eine große Marktfläche zu erschaffen, um die herum auch alle wichtigen Gemeindeinstitutionen erbaut wurden. Der Platz wurde nach dem berühmten Einwohner von Piran, dem Violinisten und Komponisten Giuseppe Tartini benannt (1692-1770). Wie dieser Platz als Fischerhafen ausgesehen hat, haben wir dann anschließend auf einem Bild im Muschelmuseum sehen können.

Die magische Welt der Muscheln und Schnecken


Erster Stop nach dem Frühstück war für uns nämlich das Muschel-Museum (Magical World of Shells Museum) . Ein sehr kleines, aber außergewöhnliches Museum, denn hier gibt es Muscheln und Schnecken aus der ganzen Welt sowohl aus Süß-als auch Salzwasser zu entdecken. Der Museumsbetreiber hat viele tolle Geschichten parat und für Kinder gibt es auch einige Muscheln zum Angreifen und durch eine Lupe genauer zu Betrachten. Hier haben wir bestimmt eine Stunde verbracht.

Wir tauchen ab in Sloweniens Unterwasserwelt


Ein Stück weiter ist dann das ebenfalls kleine aber auch sehr schöne Aquarium. Die Besonderheit der Aquariums von Piran ist, dass hier fast nur einheimische Fischarten aus dem Mittelmeer vor Slowenien zu sehen sind. Hier haben wir zum Beispiel die gigantische Seespinne und schwebende Quallen bewundert. Gerade für unsere Kleine (2,5) war es beeindruckend und eine gute Möglichkeit der Mittagshitze im klimatisierten Aquarium zu entkommen und eine Toilettenpause zu machen.

Der atemberaubendste Blick über das Meer von der Kathedrale St. Georg


Nach etwa 30 Minuten im Aquarium sind wir an den Stränden entlang vorbei am Leuchtturm – wo man ganz in der Nähe des Naturdenkmals Kap Madona steht – zur Rückseite von Piran gegangen. Hier findet man am Weg viele nette Plätzchen für ein kühles Getränk oder Eis sowie ein Mittagessen bevor es bergauf Richtung Kathedrale St. Georg geht. Die Kirche steht auf einer Klippe nur wenige Meter vom Meer entfernt. Hier hat man einen atemberaubenden Blick über das Meer und den Tartini Platz von oben. Der 46 Meter hohe Kirchturm der St. George’s Cathedral – wie die Kirche auf Englisch heißt – kann bestiegen werden und bietet einen noch spektakuläreren Blick bis nach Italien. In nur wenigen Minuten kommt man auf der Vorderseite hinab direkt zurück auf den Tartini Platz, wo wir am Morgen gestartet sind.

Der beste Blick auf die Halbinsel Piran von der alten Stadtmauer


Der große erhaltene Teil des Stadtmauer – Town Walls genannt- ist vom Tartini-Platz in etwa 10 Minuten zu erreichen. Der Spaziergang auf der alten Stadtmauer samt Wachtürmen ist etwas, dass man sich hier ebenfalls nicht entgehen lassen sollte. Von hier oben hat man einen fantastischen Panoramablick über die Halbinsel, die man aus dieser Perspektive erst so richtig wahrnimmt. Wir haben die Stadtmauer bereits im letzten Jahr besichtigt und sind direkt mit dem Auto hinauf gefahren und hatten Glück in der Nähe einen Parkplatz zu finden.

Top Sehenswürdigkeiten in Piran


Obwohl wir wie bereits schon das zweite Mal in Piran waren, haben wir immer noch nicht alles gesehen. Zu den Top Sehenswürdigkeiten zählen noch das Maritime Museum sowie das Minoritenkloster des Hl. Franziskus, die wir uns unbedingt bei unserem nächsten Besuch in der wunderschönen slowenischen Küstenstadt Piran ansehen wollen. Wir sind auch gespannt auf eure liebsten Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps!

Ward ihr schon einmal in Piran? Was ist eure liebste Sehenswürdigkeit der Stadt oder euer Geheimtipp?

Julia & Clemens Strandl
Buchbinderei Strandl

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