Nutzen und Umsetzung deines Visionboards

Nutzen und Umsetzung deines Visionboards

Wozu dient ein Vision-,, Scenery-, und Moodboard?


Ein Visionboard ist eine visuelle Darstellung von Zielen, Wünschen, Träumen und Visionen, die man im Leben hat, beziehungsweise erreichen möchte. Durch das Anordnen von Fotografien, Bildern, Texten, Sprüchen oder anderen Details als Collage soll es die eigenen Visionen und dass was man erreichen möchte, jeden Tag in Erinnerung rufen. Gleichzeitig motiviert es, die Schritte zu setzen, um diese Ziele auch zu erreichen.
Im Prinzip ist ein Scenery Board auch eine Collage, die aber nicht unbedingt der Darstellung von Zielen dient, sondern dem  Visualisieren von schönen Dingen im Allgemeinen – mit oder ohne gewisse Thematik. So haben wir zum Beispiel eine Scenery aus all unsere schönsten Familienmomenten gestaltet.
Als Moodboard wird meist das Vision-, Sceneryboard der Arbeitswelt bezeichnet. Es handelt sich auch hierbei um eine dauerhafte oder wechselnde Collage, die als wichtiges Präsentations- und Arbeitsmittel vor allem in Design- und Kommunikationsberufen zum Einsatz kommt. Es wird also nicht wie das Visionboard privat, sondern beruflich genutzt, zum Beispiel im Bereich Werbung und Marketing für die visuelle Definition einer Kampagnenzielgruppe anhand von Portraits und Alltagskultur.
Im Prinzip sind sich alle drei Begriffe sehr ähnlich und bezeichnen das selbe Gestaltungsprinzip.

Womit wird ein Visionboard / Scenery Board / Moodboard umgesetzt?


Für die Umsetzung deines Visionboards benötigst du

  • einen Untergrund, auf der du deine Ziele / Visionen / Kreativität festmachen kannst, zum Beispiel eine Leinwand oder großes Baltt Papier, ein Gitter oder unser gerahmtes Vision / Scenery Board (Pinnwand).
  • Deko zum Verzieren, zum Beispiel ein Strauß Trockenblumen, getrocknete Eukalyptus Zweige, Jutebänder, Sticker, Spitze etc.verwendet.
  • Materialien zum Festmachen der einzelnen Dinge. Je nach Untergrund eignet sich Washitape (Leinwand/Papier), Holzkluppen oder Klammern (Gitter), Pinnnadeln (Pinnwand).
  • Und natürlich deine Ziele, Träume, Wünsche und Visionen – niedergeschrieben auf Papier oder in Form von Bildern oder sonstigen Erinnerungsstücken.

Unser gerahmtes Vision / Scenery Board 


Wir lieben es unsere neue Ideen und Inspirationen übersichtlich und bildlich darzustellen. Für zuhause haben wir außerdem schon länger nach einer Pinnwand gesucht, die auch edel und hochwertig aussieht und auf der wir unsere schönsten Familienmomente festhalten können. Eine Inspirationswand (Scenery Board) beziehungsweise ein Moodboard, dass ein Blickfang an der Wand im Vorraum ist. Da wir auch Facheinrahmer sind haben wir diese dann einfach selbst nach unseren Ansprüchen hergestellt. Haptisch ansprechendes Rohleinen – auf Wunsch geprägt – auf einer Hartfaserplatte zum Pinnen und gerahmt wie ein Kunstwerk mit Holzrahmen.

Unser „Sceneryboardlinen“ ist Wandkunst zum Selbstgestalten. Damit organisierst du Gedanken, Inspirationen und Ideen auf stilvolle Art und Weise. Der wunderschöne Rahmen in Kiefer mit Ästen oder Altweiß, sowie das darin eingespannte Rohleinen verleiht unserem Moodboard einen rohen und natürlichen Look, der sich toll in jedem Raum von Büro, über Wohnzimmer bis zu Schlafzimmer macht. An die Wand hängen (Hoch- oder Querformat) oder lässig angelehnt – du entscheidest sowohl hier, als auch bei Gestaltung und persönlicher Prägung.

Theresa von @meinhyggehaus hat unser Scenery Board wunderschön in ihr Homeoffice integriert. Mit ihrem Unternehmen T-Raumwerk beratet die Wohraumberaterin gerne auch dich beim individuell auf dich abgestimmten Einrichtungskonzept, inklusive Farbberatung, um aus deinen Räumlichkeiten ein Wohlfühlzuhause zu machen.

Gerne gestalten wir auch ein Visionboard nach deinen persönlichen Wünschen oder kümmern uns als Facheinrahmer um Bildeinrahmungen aller Art bis hin bis zur Objekteinrahmung.

Julia & Clemens Strandl
Buchbinderei Strandl

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Werbung aufgrund von Markennennung/erkennung, Bilder: Buchbinderei Strandl & Theresa von meinhyggehaus

 

Bestandteile eines Buches

Bestandteile eines Buches

Bestandteile eines Buches


Kennt ihr das, wenn man mit Freunden, Bekannten und Kunden über den Beruf, die Arbeit oder eine Bestellung spricht und dabei viel zu viel Fachjargon verwendet? Bezeichnungen, wie etwa die Bestandteile eines Buches, sind für uns klar, aber für andere wie Fremdwörter. Wir möchten das ändern und dein Buchwissen erweitern. Wir haben für dich die gängigsten und wichtigsten Bestandteile eines Buches zusammengefasst und kurz erläutert:

A: Buchblock und Buchschnitt

Ein Buch besteht aus mehreren Blättern, die zu einem Buchblock zusammengeklebt oder geheftet werden. Ein Blatt wiederum hat zwei Seiten, die meist nummeriert werden. Wobei die ungeraden Seitenzahlen immer auf der rechten Seite beim Aufgeschlagenen zu finden sind. Der Buchblock ist die Summe der Buchseiten.
Der Buchschnitt ist die offene Seitenfläche des Buchblocks. Man unterscheidet zwischen Kopf- und Fußschnitt (oben und unten) sowie Vorderschnitt.

B: Kapitalband

Das Kapitalband dient in erster Linie als Zierde um die Lücke zwischen Buchblock und Bucheinband zu schließen. Es kann auf zwei verschiedene Arten angebracht werden: aufgeklebt oder handgestochen. Wobei bei der ersten Verarbeitung maschinell fertiggewebte Bänder in verschiedenster Optik verwendet werden können – meist farblich passend zum Buch. Zweiteres wird mit Faden und Nadel bestochen und auch in unserer Buchbinderei noch praktiziert. Beim Workshop Buchbinden 2 kann man dies erlernen.

C: Buchdeckel

Die Buchdeckel bilden die Vor- und Rückseite eines Buches. Geschichtlich betrachtet wurden diese früher aus Holzbrettern hergestellt. Heutzutage verwendet man meist Pappe, die maschinell in der Industrie erzeugt wird. Man kann aber auch andere, modernere Materialien einsetzen: Acryglas, Dibondplatten, Edelstahl, etc.

D: Buchrücken mit Rippenbünden

Der Buchrücken ist nicht wie oft gedacht die Rückseite des Buches – diese nennt man wie bereits oben erwähnt Buchdeckel – sondern jener Teil der bei einem Buch sichtbar ist, wenn dieses im Regal steht. Er ist der Bestandteil eines Buches, indem die einzelnen Blätter zusammengeheftet oder zusammengeklebt sind. Ein Buchrücken kann bei schmalen Büchern gerade und bei breiteren Büchern gerundet sein. Buchbinderisch unterscheidet man zwischen dem festen und dem hohlen Buchrücken. Beim festen Rücken ist der Bezug fest mit dem Buchblockrücken verklebt, beim heute meist üblichen hohlen Rücken bildet sich beim Aufschlagen zwischen dem Buchblockrücken und der Rückeneinlage ein Zwischenraum.
Beim Buchblock sind wie bei allen anderen Bestandteile verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten machbar. Meistens kennt man in diesem Zusammenhang die Rippenbünde (wie am Bild ersichtlich). Wir prägen (beschriften) oft den Buchrücken mit dem Titel des Buches und/oder dem Namen des Autors, damit man anhand des Buchrückens sofort erkennt, um welches Buch es sich handelt wenn dieses im Regal steht.

C + D: Einband

Der Bucheinband ist die Gesamtheit des äußeren Erscheinungsbildes eines Buches: Buchdeckel und Buchrücken. Er hat sowohl technische als auch dekorative Aufgaben, da er einerseits den Buchblock schützt und andererseits Platz für Dekorationselemente bietet.

 

E: Vorsatz

Das Vorsatz ist die Verbindung zwischen Einband und Buchblock. Es hat in erster Linie die Aufgabe das Buch zu stabilisieren, deckt aber auch die Buchdeckel von innen ab und schützt das erste und letzte Blatt des Buches. Das Vorsatz gibt es daher zweimal – im vorderen und hinteren Teil des Buches. Diese zwei Teile werden heutzutage normalerweise separat gefertigt, oftmals auch verziert und am Schluss zusammengefügt.

F: Buchkante

Die Buchkante ist jene schmale sichtbare Kante bei einem Buch. Diese kann als Gestaltungsmerkmal im Gesamtkonzept miteingebunden werden. Kleine oder zierliche Bücher erhalten meist
eine schmalere Kante, größere und schwerere Bücher eine breitere.

G: Biernägel

Biernägel sind konische, halbkugel- oder pyramidenförmige Beschläge auf den Buchdeckeln. Diese und andere Formen von Beschläge haben heutzutage meist nur mehr eine optische Daseinsberechtigung. Bei Gästebüchern, Kochbüchern oder aber auch Kommersbüchern (Liederbücher) können diese einen sehr praktischen Nutzen haben. Durch die erhöhte Lage des Buches können ausgeschüttete Flüssigkeiten unter dem Buch durchrinnen und halten somit die wasserempfindlichen Bestandteile trocken.

H: Prägung

Die Prägung (Beschriftung) ist auf dem Bucheinband angebracht und dient vorrangig den Inhalt des Buches  preis zu geben und/oder dieses optisch aufzuwerten. Prägungen können in verschiedenster Art und Weise ausgeführt werden. Prinzipiell wird zwischen Folienprägung (in Farbe) und Blindprägung (farblose Vertiefung) unterschieden. Ein Exkurs darüber würde aber in diesem Blog den Rahmen sprengen und dieses Thema wird in einem separaten Blog ausführlich beschrieben.

Wenn du selbst einmal ein klassisches Buch in Handarbeit aus all diesen Bestandteilen herstellen willst, dann besuche am besten den Workshop „Traditionelles Buchbinden“ bei uns. Natürlich gibt es auch andere Bindearten und damit auch weitere/andere Bestandteile, aber dazu ein anderes Mal…

Was wolltest du schon immer über Bücher oder das Buchbinden wissen? Wir freuen uns über deinen Kommentar, um unseren Unternehmensblog für dich so informativ wie möglich zu gestalten.

Julia & Clemens Strandl
Buchbinderei Strandl

 

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Werbung aufgrund von Markennennung/erkennung, Bildrechte: Buchbinderei Strandl / Titelbild: Unsplash