Buchempfehlung: „Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert.“

Buchempfehlung: „Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert.“

Diese Woche gibt es wieder eine Buchempfehlung, die aufgrund ihrer Thematik, eigentlich auch ganz gut zu Beginn des nächsten Jahres passen würde. Aber man muss mit den Vorsätzen ja nicht immer erst im Dezember beginnen. Manche Vorsätze verbessern das Leben grundlegend und sollten daher sofort umgesetzt werden.

Bekenntnis zum Ordnungsfanatiker

„Magic Cleaning. Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert.“ von Marie Kondo ist 2013 im Rowolth Verlag erschienen und wird nicht nur Ordnungsfanatiker wie mich begeistern.
Und ja, ich bekenne mich als Ordnungsfanatiker. Bei mir ist beruflich und privat nicht immer perfekt aufgeräumt, aber jeder Gegenstand hat seinen Platz und seine Ordnung. Außerdem trenne ich mich gerne von überflüssigen Dingen, nach der Devise weniger ist mehr.
Vor ein paar Jahren habe ich meine ehemalige Kindergartenpädagogin getroffen. Diese hat mir erzählt, dass ich bereits als Kind das Spielzeug der anderen Kinder aufgeräumt habe und im Kindergarten immer für Ordnung gesorgt habe.
So jetzt ist es raus, aber keine Sorge es ist nicht krankhaft 😉!

Nr.-1-Bestseller aus Japan mit über 1 Million verkauften Exemplaren

Ich weiß, nicht jeder kann meine Liebe zur Ordnung nachvollziehen und es gibt Menschen, die das kreative Chaos brauche. Und den wenigsten Menschen macht es Spaß aufzuräumen und sich von Dingen zu trennen. Vor allem weil es auch beim Aufräumen den berühmten Jo-Jo-Effekt gibt. Einmal aufgeräumt schaut es nach kurzer Zeit wieder unordentlich aus. Trotzdem oder gerade deswegen möchte ich allen das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo ans Herz legen. Das TIME Magazin zählt die Autorin nicht umsonst zu den 100 einflussreichsten Menschen auf der Welt.

Die KonMari-Methode

Marie Kondo hat nach eigenen Aussagen bereits im Alter von 5 Jahren Magazine zum Thema Wohnen, Einrichten und Haushaltsführung durchgeblättert. Mit 15 fing sie an sich mit der Thematik des Aufräumens auseinanderzusetzten. Sie testet dazu jede Theorie und jedes Verfahren in ihrem eigenen Kinderzimmer und später in ihrer Wohnung.
Nach dem Studium begann sie dann ihre „KonMari-Methode“ zu entwickeln, aus der mehrere Weltbestseller hervorgingen. Marie Kondo hat eine Aufräummethode entwickelt, die einfach umzusetzen ist und mit der man nie wieder in alte Unordnung zurückfällt.
Die Autorin bezeichnet sich selbst als „Ordnungsberaterin“ oder „Aufräumcoach“ und arbeitet in diesem Beruf als selbstständige Beraterin. Sie schreibt, dass die Menge der Dinge, die sie ihre Klienten bereits wegwerfen ließ, die Million übersteigt.

Macht es mich glücklich?

Ein simpler Trick sich von Dingen zu trennen, ist laut Marie Kondo jeden Gegenstand in die Hand zu nehmen und sich zu fragen, ob dieser einen glücklich macht. Das Wegwerfen von Gegenständen ist auch ein symbolisches Abwerfen von Ballast und ein Neuanfang. Marie Kondo schreibt über viele ihrer Kunden und wie diese nach dem Aufräumen einen Neuanfang gemeistert haben. Und sie gibt sehr viele großartige Praxistipps. Zum Beispiel wie Kleidung nicht liegend, sondern stehend platzsparender und übersichtlicher verstaut werden kann.
Ein lesenswertes Buch, das Lust zum Aufräumen macht und Ordnung ins Zuhause und in den eigenen Geist bringt, denn ein japanisches Sprichwort sagt: „Die Unordnung im Zimmer, entspricht der Unordnung im Herzen!“

Eine Leseprobe gibt es auf der Seite des Rowolth Verlages. Außerdem findet man im Internet viele Videos zur Umsetzung der Methode. Die Autorin selbst bietet auch einen Onlinekurs an.

Kennt ihr das Buch bereits? Wenn ja, was haltet ihr davon und habt ihr bereits Teile des Buches umgesetzt?

Clemens Strandl
Buchbinderei Strandl

Ordnungssysteme der Buchbinderei Strandl

• Ein handgefertiger Schmuckladen- oder Essbesteckeinbau bringt Ordnung in Schmuckstücke und Küchenladen.
• Personalisierbare Buchkassetten lassen alte Erinnerungsstücke zum Beispiel Glückwunschkarten, Dekoelemente und Papeterie eurer Hochzeit, das Taufkleid inklusive Fotobuch uvm. im Bücherregal verstauen.
Zeitschriften, die ihr nicht wegschmeißen wollt, die aber auch nicht ordentlich im Regal stehen, binden wir euch zu individuellen Büchern oder können ebenfalls in Buchkassetten verstaut werden.
• Fotografien, Poster, aber auch euer Hochzeitsoutfit, Babys erste Kleidung, Fanartikel, Souvenirs vom Traumurlaub, Sammlerstücke sowie viele andere Dinge lassen sich mittels Fach- und Objektrahmung in Szene setzten. Diese verstauben dann nicht mehr im Keller, sondern werden gerahmt zu richtig schönen Einrichtungsgegenstände.
• Außerdem fertigen wir auch alle anderen Arten von Kartonagen, Verpackungen und Etuis nach eurem Wünschen und als Ordnungssysteme für eure Lieblingsstücke.

(Werbung aufgrund von Markennennung bzw. Erkennung, Bildnachweis: Designed by Freepik & Rowolth Verlag)

Liebe ist…eine Candy Bar zum 1.Geburtstag

Liebe ist…eine Candy Bar zum 1.Geburtstag

„Wenn Ihr Tag versüßt wurde…dann waren wir am Werk!“ Hard Candy Shop

Die „Candy Bar“ ist der süße Trend aus Großbritannien und den USA, den man bisher nur von Fotos oder Filmen kannte. Und der jetzt vereinzelt auch auf Hochzeiten hierzulande zu sehen ist. Süße Leckereien werden dabei dekorativ in Szene gesetzt und erfreuen kleine und große Naschkatzen. Ein echter Hingucker für jede Feier im privaten Bereich, aber auch für Firmenevents.
Daniela Wokatsch aus Wels hat die Candy Bar zu uns nach Oberösterreich gebracht. Sie bietet neben der süßen Variante, auch eine „Salty Bar“ und viele andere Highlights, wie zum Beispiel eine Vintage Popcorn Maschine.

„Wenn Liebe und Kreativität sich vereinen, entstehen kleine Kunstwerke!“ Daniela Wokatsch
 

Zum 1. Geburtstag unserer Tochter Josefina wollten wir etwas Besonderes und haben uns daher an Daniela gewandt.
Die Eigentümerin des Hard Candy Shops und ihr Team haben uns und unsere Gäste mit einer wunderschönen Candy & Salty Bar überrascht. Wir wollten euch diese tollen Bilder nicht vorenthalten und haben die Gelegenheit auch gleich genutzt, um Daniela zu ihrem jungen Unternehmen zu interviewen.

Wie bist du auf die Idee gekommen ein Unternehmen zu gründen, dass Süßigkeitenbuffets nach US-amerikanischen Vorbild für Privatpersonen und Firmen anbietet?

Süßigkeiten sind schon lange meine Leidenschaft. Lustigerweise esse ich selbst so gut wie nie Süßes, aber ich habe immer schon gerne Süßigkeiten in unterschiedlichen Designs und außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen in schönen Gefäßen gesammelt. Diese habe ich dann bei mir zuhause dekoriert. Meine Sammelleidenschaft habe ich daher auf Anraten von Freunden zum Beruf gemacht.

Gibt es eine Süßigkeit, der auch du nicht widerstehen kannst?

Ich liebe Toblerone und meine selbstgebackenen American Cheesecake Muffins. Der amerikanische Lifestyle, amerikanische Autos und amerikanische Süßspeisen haben es mir generell angetan. Das merkt man auch in der Umsetzung meiner Candy & Salty Bars.

Anregungen zu Candy Buffets findet man zum Beispiel auf Pinterest zur Genüge. Warum sollte man trotzdem den „Hard Candy Shop“ buchen und nicht selbst kreativ werden?

Wir bieten unseren Kunden ein All Inclusive Paket. Wir bringen Dekoration und Speisen zur Location und bauen alles auf. Dann dekorieren wir nach Kundenwunsch und kümmern uns nach der Feier wieder um den Abbau und Abtransport. Wer selbst eine Candy Bar gestaltet, muss die Dekoration kaufen und benötigt alleine für den Einkauf sowie den Auf- und Abbau viel Zeit. Anschließend hat man die gesamte Dekoration zu Hause, die nicht mehr benötigt wird. Da ist es doch viel besser uns Profis ans Werk zu lassen. Und sich selbst entspannt zurückzulehnen und nur dem Genuss hinzugeben.
Der Preis unserer Candy und Salty Bars richtet sich übrigens je nach Veranstaltung und Aufwand und beginnt ab 250.- inkl. Mwst.

Wieso der Name „Hard Candy“ wenn deine Köstlichkeiten doch alle so soft und süß sind?

Hard Candy ist mein langjähriger Spitzname. Viele Freunde und Bekannte kennen mich unter diesem Namen und daher war es naheliegend auch meinem Shop den Namen zu verpassen.

Welche Arten von „Candy Bars“ bietest du an und für welche Zielgruppen?

Wir bieten Candy & Salty Bars in allen Stilrichtungen an. Diese eignen sich sowohl für Privatpersonen bei Hochzeiten, Babypartys, Taufen, Geburtstagen, Scheidungspartys, als auch für Firmenkunden bei Jubiläumsfeiern, Eröffnungsfeiern, Weihnachtsfeiern, uvm. Bei Firmenfeiern bieten wir auch gemäß corporate identy, das eigene Logo als Gestaltungselement an.

Danke Daniela, für das Interview!

Mehr Eindrücke zu Danielas Candy & Salty Bars findet ihr auf ihrer Homepage oder Facebookseite.

Wir möchten uns hiermit noch einmal von Herzen bei Daniela, ihrer Mutter und ihrem Mann – ein echter Familienbetrieb wie wir es sind – für die Umsetzung der Candy & Salty Bar zu Josefinas Geburtstag bedanken!
Ein Buffet dieser Art ist ein ganz besonderes Geschenk zu Feierlichkeiten jeder Art und eine tolle Ergänzung zu einem unserer #Herzensbücher. 
Zum Beispiel dem „Kleinen Wunder“ für die Babyparty, dem „Meilensteine“ – Buch zum Kindergeburtstag, dem „Lieblingsmenschen“ – Buch zum Geburtstag oder dem „Hochzeitsgäste“ – Buch für eure Hochzeitsfeier oder einem anderem Gästebuch zum Beispiel zur Taufe, Weihnachtsfeier oder einem Firmenevent.

Clemens & Julia Strandl
Buchbinderei Strandl

(Werbung aufgrund von Markennennung bzw. Erkennung, Bildnachweis: Daniela Wokatsch, Hard Candy Shop)

Das Glück ist eine Kastanie ODER Mit den Augen unserer Kinder

Das Glück ist eine Kastanie ODER Mit den Augen unserer Kinder

Meilenstein-Momente hat man als Erwachsener nicht mehr so häufig, wie als Kind. Als Kind erlebst du so viele Dinge zum ersten Mal und die Welt ist wie ein Kaleidoskop voller wunderbarer Augenblicke. Doch wenn du selbst Kinder bekommst, hast du ein zweites Mal die Möglichkeit, die alltäglichen Dinge durch die Augen eines Kindes zu betrachten.

Bereits mit der Schwangerschaft beginnen auch für uns Erwachsene wieder die sogenannten, magischen Meilenstein-Momente. Das erste Mal ein zweites Herz neben dem eigenen Herz schlagen hören, das erste Mal ein Baby im Bauch fühlen. Das erste Mal das Wunder Geburt erleben, das erste Mal das eigene Kind im Arm halten, das erste Mal stillen…
So viele Momente, die neu und einzigartig sind! So viel Glück.

Durch ein Kind wird aus dem Alltag ein Abenteuer, aus Sand eine Burg, aus Farben ein Gemälde, aus einer Pfütze ein Ozean, aus Plänen Überraschungen und aus Gewohnheiten Leben. (Marion Schmickler)

Kinder bringen die Erinnerung an längst Vergessenes zurück

Ich weiß noch mit welcher Faszination meine Tochter Karolina ihren ersten Regenbogen betrachtet hat und wie ihre Augen dabei geglitzert haben. Ich selbst habe den Regenbogen wieder auf eine ganz neue Art und Weise angesehen und dabei großes Glück empfunden. Und plötzlich erinnerst du dich wieder an die Geschichten, die dir selbst als Kind erzählt wurden. Wie die mit dem Schatz, der am Ende des Regenbogens vergraben liegt.
Vor kurzem ist es mir mit einer Kastanie so ergangen, meine Tochter hat sie gefunden, für mich verpackt und mir geschenkt. Wie wunderschön diese Herbstboten doch sind. Außen so hart und stachelig und innen so weich und glänzend. Wie viele Kastanien ich als Kind gesammelt habe. Das war immer ein Erlebnis und ein Kampf um die schönsten Exemplare. Und dann habe ich mit meiner Oma die wunderschönsten Dinge daraus gebastelt. Kleine Igel und Kastanienmännchen mit Hilfe von Zahnstochern, einen herbstlichen Türkranz und jede Menge Kastanienketten.

Warum Kastanien so glücklich machen

Wie konnte ich das nur vergessen?
Mit den eigenen Kindern kommen diese Erinnerungen wieder zurück. Bringt nicht die erste Kastanie des Jahres auch Glück? Ich habe einmal recherchiert und folgendes dazu gefunden und für euch zusammengefasst:

Bereits seit dem 16.Jahrhundert spricht man der Rosskastanie glückbringende und heilende Wirkung zu. Es gibt sogar eine eigene Gattung der „Glückskastanie“, die man sich als kleines Bäumchen ins Zuhause stellt und die Reichtum bringen soll. Die erste Kastanie, die man findet, beziehungsweise die einem vor die Füße fällt, bringt Glück. Man soll sie einstecken, denn eine Kastanie in der Tasche bringt Freundschaft oder sogar einen guten Liebhaber. In der Traumdeutung gelten die Kastanien einerseits als Symbol für vorübergehendes Leid, das sich in Glück und Freude verwandelt. Und andererseits als Symbol dafür, sich dem Geliebten unentbehrlich zu machen, also als reiner Sexual -und Sehnsuchtstraum.

Eine große Menge Glück für so eine kleine Kastanie.
Aber egal woran man glaubt, das größte Glück dieser Früchte ist doch, dass sie unsere Kindheitserinnerungen zurück bringen und wir diese mit unseren eigenen Kindern noch einmal erleben können.

Julia
Buchbinderei Strandl

Welche Momente mit euren Kindern, haben euch Erinnerungen an längst vergessene Geschichten zurückgebracht?

 

Unser handgebundenes, individualisier- und personalisierbares #Herzensbuch Meilensteine hilft euch dabei, die schönsten Erinnerungen von euch und euren Kindern in einem kompakten und schönen Buch für die Ewigkeit festzuhalten!
Für mehr Informationen dazu schaut in unseren Onlineshop oder folgt uns aus
Instagram, Facebook oder Pinterest!

(Werbung aufgrund von Markennennung bzw. Erkennung, Bildnachweis Titelbild: Designed by Freepik)

Ein goldprämiertes Gästebuch für das Linzer Musiktheater

Ein goldprämiertes Gästebuch für das Linzer Musiktheater

Dank Seniorchef und Buchbindermeister Franz Strandl hat das Linzer Musiktheater zur Eröffnung am 11.April 2013 ein einzigartiges, handgefertigtes Gästebuch erhalten.
Dieses ziert nun seit mehr als fünf Jahren das Theaterfoyer und ist dem einen oder anderen Musiktheaterbesucher bestimmt schon aufgefallen. Was ist das Besondere an diesem Buch, wie sehen die einzelnen Arbeitsschritte aus, wie lange dauert die Herstellung? Und wie kam Franz Strandl eigentlich dazu das Gästebuch für das Linzer Musiktheater zu fertigen? Wer hat sich bereits im Gästebuch verewigt und wie hat der Buchbindermeister auf den Sieg beim Handwerkspreis 2012 reagiert?

Wir haben unseren Seniorchef Franz Strandl dazu interviewt:

Was sind die herausragenden Merkmale des Gästebuches für das Linzer Musiktheater?

Das 47x37cm große und ca. 8cm dicke Gästebuch aus blauem Ziegenleder hat ca. 900 Seiten und ein Gewicht von 13 kg. Bereits der Buchdeckel zeigt die Verbindung zum Musiktheater, weil darauf der Grundriss des Theaters mit seiner einzigartigen Drehbühne stilisiert dargestellt ist. Die einzelnen Papierbögen habe ich aus 120 Gramm Japan-Dokumenten-Schreibpapier zugeschnitten und für den Vor- und Nachsatzbogen habe ich Florentiner-Papier mit sichtbarem Falz verarbeitet. Die Bögen sind mit einem Echtblattgold-Schnitt versehen und stellen in der unregelmäßigen Ansicht eine Metapher zur Steinfassade des Musiktheaters dar. Die Heftbögen habe ich nach alter handwerklicher Tradition auf der Heftlade geheftet. Als Kapitalband habe ich jeweils 2-färbige Garnbänder vierfach doppelt aufgestochen. Die goldfarbenen Buchschließen habe ich so verarbeitet, dass die beiden Lederbänder in geöffnetem Zustand im hinteren Einbanddeckel verschwinden.

Kannst du die einzelnen Arbeitsschritte kurz erklären? Wie lange hat die Herstellung dieses außergewöhnlichen Buches gedauert?

Meine Arbeitszeit betrug ca. 130 Stunden. Die einzelnen Arbeitsschritte kurz zusammenzufassen ist daher schwer möglich. Ich habe allerdings eine Power Point Präsentation erstellt, in der die genauen Arbeitsschritte mit Bildern ersichtlich werden. Diese liefert auch einen kleinen Einblick ins Linzer Musiktheater und wird musikalisch von mir am Klavier begleitet (Impromptu in Ges-Dur von Franz Schubert).

Was hat dich dazu bewogen ein so aufwendiges Gästebuch in Eigeninitiative und auf Selbstkosten zu fertigen?

Bewogen hat mich (ich war fast von der Stunde Null an Mitglied beim Verein FREUNDE DES LINZER MUSIKTHEATERS) meine Freude, dass das Musiktheater nun Realität wird, aber auch, und das ist der Hauptgrund, dass dieses Ereignis für Staat, Stadt und Land und auch Europa so bedeutungsvoll ist, dass die Gäste der Eröffnung unbedingt in einem Gästebuch verewigt sein  müssen.
Mit meinem Sohn Clemens habe ich gesprochen, ob er „mitmacht“ (= wegen dem Material und sonstigen Fremdkosten) – und so kam es, dass ich das Gästebuch dem Verein FREUNDE DES LINZER MUSIKTHEATERS als Geschenk angeboten habe. Dies wurde mit überwältigender Freude angenommen (vorerst waren sie ungläubig und fragten nach, ob für den Verein eh keine Kosten entstehen würde – eh klar, Geschenk ist geschenkt!). Einzig der Bauherr, also das Land, musste dafür sorgen, dass eine formschöne Vitrine gebaut wird.

Weißt du wer sich bisher schon in diesem Gästebuch verewigt hat?

Angefangen von den Eröffnungsgästen wie Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, dann die Nationalratspräsidentin Barbara Prammer; der Tenor Piotr Beczala; der Dirigent Franz Welser Möst; die große Sopranistin Edita Gruberova; oder der Pianist David Helfgott … usw. – um nur einige wenige zu nennen.

Mit diesem Gästebuch hat unsere Buchbinderei Strandl den Handwerkspreis 2012 gewonnen. Welche Gefühle hat das bei dir ausgelöst?

Das war das Großartigste, was mir und der Buchbinderei passieren konnte. Und dass die Freude im Verein noch mehr wurde, weil sozusagen „ihr Gästebuch“ die Goldmedaille bekommen hat. Was Besseres gibt es nicht.

Mehr zum Gästebuch gibt es auf der Seite des Linzer Musiktheaters.

Eure Buchbinderei Strandl

P.S.: Wir fertigen Gästebücher aller Art für Eröffnungen, Hochzeiten, Geburtstage und alle anderen Feiern. Wir freuen uns über eure Anfragen.

(Werbung aufgrund von Markennennung- bzw. Erkennung)

Ljubljana, das erste Reiseziel für unser #Herzensbuch „Reisebegleiter“

Ljubljana, das erste Reiseziel für unser #Herzensbuch „Reisebegleiter“

Warum in die Ferne schweifen, wenn eine der schönsten Städte so nah liegt?

Unser Betriebsurlaub ist zu Ende und wir sind alle gut erholt vom Urlaub zurück. Meine Mitarbeiter haben ihren Urlaub in Österreich und Italien verbracht. Ich habe mit meiner Familie auf dem Weg zum Campingurlaub in Kroatien einen Zwischenstopp in Sloweniens Hauptstadt eingelegt und wir wurden dabei positiv überrascht.
Ljubljana, auch Laibach genannt, hat uns so begeistert, dass wir die wichtigsten Fakten rund um die Stadt gleich in unser neues #Herzensbuch „Reisebegleiter“ notiert haben, denn dies war bestimmt nicht unser letzter Besuch. Mit Hilfe des Reisetagebuches können wir uns beim nächsten Mal wieder an wichtige Details unserer Reise, wie etwa den Namen unseres Hotels und unsere Lieblingsplätze erinnern.

Hier für euch unser Reisebericht zu Ljubljana:

 

Ljubljana – eine verkante Schönheit in der Nachbarschaft

Die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Sloweniens Ljubljana – von uns Österreichern auch gerne Laibach genannt- ist unserer Meinung nach eine der schönsten Städte Europas. Ljubljana präsentiert sich in punkto Shopping und Gastronomie als internationale Metropole, jedoch mit dem Flair einer Kleinstadt.
Die malerische Altstadt sprüht vor Lebendigkeit der liebenswürdigen Einwohner. Diese sitzen in Cafés oder Bars entlang der Ljubljanica, welche sich durch die Stadt schlängelt, und über viele, bezaubernde Brücken gequert werden kann. Oder pausieren auf den vielen Grünflächen, bevor sie wieder mit dem Rad, Skateboard oder Stand-Up-Paddle aktiv werden. Viele Teile der Stadt sind Fußgängerzone, daher sind verhältnismäßig wenig Autos unterwegs. Das hohe Umweltbewusstsein merkt man auch an der Sauberkeit., dementsprechend gibt es überall Mistkübel zur Mülltrennung. Zurecht wurde Ljubljana als die „grüne Hauptstadt Europas 2016“ ausgezeichnet. Wir haben 3 Tage in Ljubljana verbracht und für euch unsere Highlights und Tipps zusammengefasst.

Wohnen mit Flair – Hoteltipps

Hotels gibt es viele in Ljubljana, wir haben uns jedoch für das Grand Hotel Union entschieden. Die Zimmer sind etwas abgewohnt und das Frühstück ist langweilig. Dennoch besticht das Hotel durch seine Geschichte, 1905 eröffnet war es das erste moderne Hotel in der Innenstadt, die zentrale Lage und das Spa mit Schwimmbad und genialem Ausblick über die Stadt. Etwas günstigere Unterkünfte findet man auch auf Airbnb oder man bucht eines der vielen schicken, zentralen Hostels.

Sightseeingtour an einem Tag

Der Kern Ljubljanas ist nicht groß und mit ein paar guten Birkenstock Schuhen (die sind hier wirklich voll im Trend) oder auf dem Rad (es gibt Leihräder an jeder Ecke und tolle Radwege) schafft man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an einem Tag. Von unserem Hotel sind wir zuerst zur Installation „Wow for Ljubljana “, dem Fotopunkt am Fuß des Hausberges, direkt gegenüber der Seilbahn, geschlendert. Die Fahrt mit der Funicular auf den Berg zur Burg ist ein guter Start, um sich von oben einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Der Dom St. Nikolaus, ein wunderschöner Barockbau, ist gleich in der Nähe des Berges, mitten in der malerischen Altstadt. Schlendert man dann an der Ljubljanica entlang, so kommt man unweigerlich an den wunderschönen Brücken wie der Drachenbrücke (der Drache ist das Symbol der Stadt), der Fleischerbrücke (auch Brücke der Liebespaare genannt, weil hier tausende Schlösser mit Liebesbekundungen die Brücke zieren) und der Tromostovje (drei Brücken) vorbei. Angrenzend an die drei Brücken liegt der Hauptplatz Prešernov trg, welcher durch seine barocke Franziskanerkirche aus dem 17. Jahrhundert und die Architektur von Joze Pleznik, der maßgebend am gesamten Stadtbild beteiligt war, hervorsticht. Am Kongressplatz kann man im Park zwischen Studenten, mit Blick auf die Burg von unten, und die Universität pausieren. Ein paar Meter hinter der Universität befindet sich die Nationalbibliothek, welche durch ihre besondere Fassade auffällt und auch im Inneren durch ihren Treppenaufgang, ebenfalls vom Nationalhelden Pleznik entworfen, besticht. Geht man von der Bibliothek Richtung Stadtpark Tivoli so kommt man auf die Slovenska cesta, die Verkehrshauptader der Stadt, die zum „Wolkenkratzer“ Nebotičnik, einem Überbleibsel der Zwischenkriegszeit und zurück zum Ausgangspunkt, dem Grand Hotel Union, führt.

Eine Stadt zum Reinbeißen

Kulinarisch bleiben in Laibach keine Wünsche offen. Die Qualität der Speisen war immer sehr gut, es gibt Essen aus der ganzen Welt und neben schicken Restaurants auch viele kleine, hippe Lokale mit Street Food. Frühstücken kann man gesund und genussvoll bei Barbarella Juicebar oder Kavarna Rog. Das beste Eis bekommt man bei Vigò oder Cacao, das außergewöhnlichste dagegen bei Ice Wave. Die Pizza in Ljubljanas ältester Pizzeria Parma ist klein aber oho und die Burger bei Hood Burger sind nicht nur lecker, sondern auch nur aus lokalen Produkten hergestellt. Das etwas andere Fast Food bekommt man bei AbiFalafel und bei Tokyo Piknik wird man mit japanischem Soulfood verwöhnt. Ein wahrer Foodporn in Sachen Dessert sind die kleinen Pfannkuchen bei Puffy Lil´Pancakes und die ebenfalls hervorragenden Milchshakes inklusive Donut bei Lockal. Die Bäckerei Sisters Kurtoš hat uns schließlich mit ihren leckeren handgemachten, süßen, sauren und eiskalten Kurtoskalacs lukullisch erfreut.

Shopping für jeden Geschmack

Ljubljana ist der wirtschaftliche Dreh- und Angelpunkt Sloweniens und daher ist das Angebot an Geschäften und Supermärkten auch dementsprechend groß. Überdies findet man hier fast alle Ketten die es auch in Österreich gibt und viele internationale Modemarken.
Im BTC City am Stadtrand, einem der größten Einkaufszentren Europas, bekommt man so ziemlich alles was man braucht. Uns war es jedoch zu groß, zu unübersichtlich und wir fanden es architektonisch nicht sehr ansprechend.
Das wunderschöne Jugendstilkaufhaus Galerija Emporium besticht dagegen nicht nur mit seiner tollen Architektur, sondern auch mit vielen international bekannten Modemarken und kompetenten, bemühten Verkäufern.
Schöne Souvenirs, kleine Boutiquen oder andere bezaubernde, kleine Geschäfte findet man in der Altstadt. Toll fanden wir die Läden in der Stari trg, wie zum Beispiel die Babushka Boutique oder den GUD Shop. Hier findet man ganz besondere Mitbringsel.

Kinderfreundliches Ljubljana

Eine Städtereise nach Laibach ist auch mit Kindern empfehlenswert. Es waren sehr viele Familien, vor allem mit Kleinkindern in Buggys, unterwegs. Der Stadtkern ist nicht sehr groß und die Straßen gut mit dem Kinderwagen befahrbar. Außerdem gibt wie bereits erwähnt viele Fußgängerzonen und grüne Plätze für Erholungspausen. Straßenmusiker- und künstler findet man an vielen Ecken. Wer sich im TojeTo Shop in der Gallusovo nabrežje wie ich mit einem Diabolo ausstattet, kann sich gleich selbst kreativ austoben. Für Kinder spannend ist außerdem eine Schifffahrt auf der Ljubljanica oder die Fahrt zur Burg und die Marionettenausstellung. Auch der Besuch des Tivoli Parks oder des Zoos, ein Nachmittag im Aquapark oder ein Museeumsbesuch, zum Beispiel im Hiša eksperimentov, sind empfehlenswert.

Kuriositäten und Geheimtipps

Es gibt Dinge, die haben wir bisher noch in keiner anderen Stadt gesehen, beziehungsweise erlebt:
Schuhe, die auf Bändern gespannt, über den Straßen von Ljubljana baumeln.
Die Street-Art-Kunst und das etwas dubiose Flair des ehemaligen Militär- und heutigen Klubgeländes Metelkova mesto.
Der Drache als Wahrzeichen, der eine Brücke ziert, sich aber auch sonst in Form von Bildern und Souvenirs überall in der Stadt findet.
Künstlicher Sommerregen
über dem Hauptplatz, der bei der heurigen Hitze Einheimische und Touristen magisch anzog.

Wer von euch war auch bereits in Ljubljana und hat ebenfalls einen Geheimtipp für unseren nächsten Besuch dieser tollen Mini-Metropole? Ich freue mich über eure Kommentare!

Euer Clemens Strandl

P.S.: Unser handgebundenes, individualisier- und personalisierbares #Herzensbuch „Reisebegleiter“ könnt ihr ab sofort bei uns bestellen. In diesem Reisetagebuch könnt ihr die wichtigsten Informationen eurer Reisen verewigen.

PP.S.: Das Gewinnspiel zu unseren #Herzensbüchern ist zu Ende, deshalb wollen wir zum Schluss noch den Sieger bekannt geben. Siegerin unseres Gewinnspieles zu den #Herzensbüchern ist: duenenverliebt. 
Wir gratulieren und wünschen viel Freude mit dem gewünschten #Herzensbuch „Lieblingsmenschen“

(Unbezahlte Werbung aufgrund von Markennennung beziehungsweise Erkennung)

Buchempfehlung: „50 Dinge, die ein Oberösterreicher getan haben muss“

Buchempfehlung: „50 Dinge, die ein Oberösterreicher getan haben muss“

Passend zur Urlaubszeit haben wir für alle Oberösterreicher die ihre Ferien auf Balkonien verbringen und den einen oder anderen Tagesausflug planen eine Buchempfehlung. „50 Dinge, die ein Oberösterreicher getan haben muss“ von Melanie Wagenhofer ist 2014 bei Styrabooks erschienen und wird selbst eingefleischte Oberösterreicher überraschen.

Sprich mir nach: „Oachkatzlschwoaf!“

Bereits das Vorwort hat uns zum Schmunzeln gebracht. Beim Lesen wurde uns wieder bewusst, wie vielseitig doch der oberösterreichische Dialekt ist. Neben dem „Oachkatzlschwoaf“ den wir Gebürtigen uns gerne von „Zuagroasten“ nachsprechen lassen und uns dabei wie kleine Kinder freuen, wenn diese dabei ganz „wiaflad“ werden, finden sich viele andere bekannte und weniger bekannte Dialektausdrücke.
Es folgt die Aufzählung von 50 Erlebnissen, die man laut der Bad Leonfeldnerin als Einheimischer in Oberösterreich getan haben muss. Und jetzt denkt ihr euch sicher: „Wie will uns die Autorin da überraschen? Wir kennen doch das Land ob der Enns wie unsere eigene Hosentasche!“ Das dachten wir uns auch, aber das Büchlein hat uns eines anderen belehrt.

Es befinden sich darin natürlich auch Sehenswürdigkeiten, wie man sie in jedem Reiseführer über Oberösterreich erwarten würde, wie
der Baumkronenweg in Kopfing,
die Five Fingers am Krippenstein,
der Lichtenberg mit der Gis,
die Kirschblütenwanderung in der Scharten,
die Werkstour durch die Voest Alpine oder
die Pöstlingbergbahn in Linz.
Selbst zu diesen bekannten Erlebnisse, gibt es neue sowie spannenden Zusatz- und Hintergrundinformationen.

Gamshaar-Binden als Beruf, ein magischer Stein durch den jährlich etwa 40.000 Menschen kriechen, der Ort an dem die „Sissi“ Trilogie ihren Anfang nahm und ein Fisch namens Alaba

Besonders spannend ist etwa die Geschichte vom Bartbinder Bertl aus Ebensee der seine Leidenschaft das Gamshaar-Binden zum Beruf gemacht hat. Er ist einer der Wenigen, die dieses Handwerk in Österreich noch hauptberuflich betreiben.
Oder kennt ihr die Geschichte über die „Bucklwehluck´n“ im Wallfahrtsort St. Thomas am Blasenstein. Kriecht man durch den Granitfelsen, so wird eine wundersame Heilung von Rücken- und Rheumaschmerzen versprochen.
Und wisst ihr für wie viele Filmschauplätze das Salzkammergut Ausgangspunkt war? Ein Teil der Sissi-Trilogie mit Romy Schneider wurde beispielsweise im wunderschönen Bad Ischl gedreht.
Dass es den Forellenzirkus wirklich gibt, hielten wir lange für eine Legende. Seit 1947 betreibt diese außergewöhnliche Attraktion die Familie Luger in St. Ägida und dressiert etwa zehn Fische, die neben Fußball spielen auch durch Reifen springen können.

Viele weitere interessante Dinge finden sich in Melanie Wagenhofers besonderem Reiseführer, der auch allen anderen Österreichern und Touristen aufzeigt, welche Vielfalt das Leben zwischen Inn und Enns zu bieten hat. Toll sind auch der Informationskasten mit den Kontaktdaten am Ende jedes Tipps, das Ortsregister und die vielen bunten Fotografien im Inneren des Buches. Das Einzige, dass wir zu kritisieren haben ist der fehlende Eintrag unserer Buchbinderei Strandl im Buch. Aber vielleicht gibt es ja bald eine Neuauflage?
Von uns gibt es ganz klar das Prädikat: Lesens- und Erlebenswert! (P.S.: Im selben Verlag sind auch 50 Dinge, die ein…in allen anderen österreichischen Bundesländern…getan haben muss, erschienen)

Eure Buchbinderei Strandl
Kommentiert uns woher ihr kommt und was euer absolutes Must-See in eurem Wohnort ist!

(Werbung aufgrund von Markennennung bzw. Erkennung, Bildnachweis: Designed by Freepik & LandOÖ & Styrabooks)