Von Mama zu Mama – Erstausstattung. Was braucht ein Baby?

Von Mama zu Mama – Erstausstattung. Was braucht ein Baby?

Von Mama zu Mama – Schlafen, Ernährung, Erstausstattung und Babys Meilensteinmomente.
Themen, die Jungmamas im ersten Jahr mit ihrem kleinen Wunder beschäftigen.
Erstausstattung – Was braucht mein Baby wirklich?

 

Was braucht mein Baby wirklich? Gerade wenn man zum ersten Mal Mama wird, ist es gar nicht so einfach bei all den Babyprodukten den Überblick zu behalten. Kleidung braucht ein jedes Neugeborene – aber sind ein Vaporisator, ein Windeleimer und eine Milchpumpe wirklich nötig? Die „Erstausstattung“ für ein Baby beschäftigt Mamas bereits in der Schwangerschaft. Man will ja schließlich vorbereitet sein und alles daheim haben, wenn das kleine Wunder zur Welt kommt. Im dritten Thema unserer vierteiligen Interview – Blogreihe „Von Mama zu Mama“ erzählen wir von unseren Erfahrungen zu Babys Erstausstattung. Was braucht man wirklich und was ist unnötig…

 

Wer sind wir?

Julia

Buchbinderei Strandl, Linz/Austria, e.U.
Mama von zwei Mädchen 5,5 Jahre und 18 Monate

Madeleine

Ferdinand Richter
GmbH Pasching

Mama von einem Mädchen 2,5 Jahren
und einem kleinen Wunder im Bauch

Michaela

Zirbelkind Altmünster
Mama von 3 Buben und
2 Mädchen zwischen
8 Jahren und 5 Monaten

Suzana

Kristall Kind Hörsching
Mama von einem Sohn
3 Jahre alt

Was darf bei der Babyerstausstattung auf keinem Fall fehlen? 

Madeleine: Ach, das ist schwierig. Da jedes Kind andere Bedürfnisse hat. Neben der Basisausstattung wie Kleidung, Babybettchen und haufenweise Windeln waren für mich Musselintücher und das Tragetuch bzw. die Trage essenziell. Das kleine Mädchen hat anfangs nämlich nur auf Mama oder Papa bzw. während des Tragens geschlafen 😊.
Suzana: Ein Anhänger für die Babytrage mit Glöckchen dran.
Michaela: Ein Zirbencocoon, eine Babydecke und viele Musselintücher!
Julia: Natürlich eine Menge Windeln – gerade in der ersten Zeit benötigen Babys davon sehr viele. Spucktücher und Bodys konnten wir auch nicht genug haben. Und ein Luftbefeuchter im Kinderzimmer ist toll! Beim zweiten Kind waren und sind wir über unser Meilensteinbuch sehr froh. Wir haben nicht mehr die Zeit ein aufwendiges Buch zu gestalten, aber so haben wir trotzdem alle schönen  Erinnerungen mit wenig Aufwand in einem Büchlein festgehalten.

Erstlings-Eltern sind oft leichte Beute – aber was braucht eurer Meinung nach kein Baby?

Michaela: Eine Babybadewanne (wenn man eine normale Badewanne daheim hat).
Madeleine: 
Unmengen an Spielzeug und Kleidung. Unser Motto: Weniger ist mehr.
Julia: Ein Kinderwagen mit Wanne ist teuer und zahlt sich kaum aus, da man ihn meist nur 6 Monate benötigt. Wir hatten eine Babyschale, die man flachlegen konnte und für später einen guten Buggy (den braucht man weit länger). 
Suzana: Einen Babysitz für die Badewanne, einen Flaschenwärmer, zu viele Pflegeprodukte (und wenn dann bitte hochwertige Produkte) und ein Laufgitter.

Bei der Erstausstattung vergessen viele auf Babys Schuhe. Auch wenn die Kleinen noch nicht mobil sind, so geht man doch mit ihnen ins Freie und es ist wichtig, dass die Füßchen dabei warm bleiben. 

Worauf habt ihr beim Schuhkauf geachtet?

Suzana: Das die Sohle biegsam ist, der Schuh nicht zu schwer ist oder zu klein – lieber ein bisschen zu groß, als zu klein. Und das er aus Leder ist.
Julia:
Schuhe sollten nicht vorwiegend nach Optik, sondern lieber nach praktischen Aspekten gekauft werden. Eine gute Qualität hinsichtlich Verarbeitung und Materialien sind für den Tragekomfort wichtig. Und wir hatte Schuhe, die wir nur schwer auf die kleinen Füße bekommen haben. Es ist auch wichtig Schuhe zu probieren, um zu sehen, wie man mit dem Handling zurecht kommt.
Michaela: Auf Qualität und dass die Schuhe sich an den Kinderfuß anpassen.
Madeleine: Sobald die Kinder anfangen die Welt außerhalb der eigenen vier Wände auf eigene Faust zu entdecken ist es Zeit für die ersten Schuhe. Hier ist es wichtig, dass sie den Kindern halt geben, stabilisieren und die zarten Beinchen schützen – gleichzeitig jedoch leicht und flexibel sind und somit das gesunde Wachstum unterstützen. Die Schuhe sollen aus natürlich und atmungsaktiven Materialien sein.

Wenn wir schon eine Expertin in Bezug auf Kinderschuhe (Madeleine – Ferdinand Richter
GmbH Pasching) in der Runde haben, dann fragen wir zum Thema Schuhe genauer nach:

Ab wann braucht ein Baby beziehungsweise Kleinkind wirklich Schuhe?

Babys bzw. Kleinkinder brauchen erst dann Schuhe wenn sie gut alleine laufen können. Je mehr die Kinder barfuß laufen umso besser.
Ich als Mama habe jedoch schon etwas früher zu Schuhen gegriffen. Gerade wenn man draußen ist, will man ja nicht, dass sich die lieben Kleinen Steinchen oder ähnliches eintreten. Als Lauflern- und Krabbelschuhe eignen sich deshalb die My first Richter wunderbar. Sie sind super weich und flexibel und geben den Füßen den notwendigen Schutz.

Wie findet man denn die richtige Schuhgröße?

Am besten in einem Schuhfachgeschäft beraten lassen. Bei fast allen Richter Kinderschuhen kann man die Decksohle herausnehmen und die Füße der Kinder ganz einfach darauf stellen. Das ist die beste Methode die Schuhgröße zu prüfen. Des weiteren bieten wir eine Fußmessschablone, welche die Länge der Füße ganz einfach und unkompliziert ermittelt. Damit kann man sich dann die Schuhgröße auf der Webseite kinderleicht ermitteln lassen. Achtung, unterschiedliche Modelle, können unterschiedliche Größen haben. 

Kann man Schuhe überhaupt online bestellen ohne zu probieren?

Natürlich. Ich verstehe viele Eltern, warum sie Schuhe online kaufen. Leider gibt es nicht mehr in jedem Ort ein tolles Schuhgeschäft mit guter Beratung. Die Auswahl ist im Web auch viel größer. Wichtig ist, Füße vorher abmessen und die richtige Größe ermitteln. Sollte der Schuh dennoch nicht passen, kann er ja zum Leidwesen der Online-Händler zurück geschickt werden…

Darf man Schuhe wirklich nicht gebraucht weitergeben?

Wir raten davon ab. Das Fußbett ist vom Erstbesitzer etwas verformt und kann sich somit nicht mehr optimal an die Bedürfnisse des Zweitbesitzers anpassen. Bei gefütterten Schuhen ist das Futter auch oft schon abgetragen und die Schuhe nicht mehr entsprechend warm. Auch wenn gute Kinderschuhe teuer sind, empfehlen wir in die optimale Fußentwicklung der Kinder zu investieren. Hier geht’s noch zu einem spannenden Beitrag: Warum Kinderschuhe kosten, was sie kosten.

My first Richter – Die My first Richter Kollektion wird von führenden Designern und anerkannten Orthopäden entwickelt. Die Kollektion hat ganz besondere Eigenschaften, welche für empfindliche Kinderfüße perfektioniert sind und den anatomischen Anforderungen der ersten Gehversuche auf herausragende Weise gerecht werden. Zur Herstellung der Schuhe im eigenen Werk werden Schadstoff freie, geprüfte und vor allem besonders weiche Leder aus Europa in liebevoller Handarbeit verarbeitet. Der Schuh ist gestrobelt gefertigt, um ein optimales Maß an Flexibilität zu sichern. Die Sohle ist extrem flexibel und lässt den Fuß optimal abrollen, während der knöchelhohe Schnitt und der verstärkte Fersenbereich Ihrem Kind besten Halt gewährleistet. Modische Farben und schöne Designs machen die Schuhe zu Lauflern-Stars.

Was darf für dich bei Babys Erstausstattung nicht fehlen?

 

Julia Strandl
Buchbinderei Strandl

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Zirbelkind: Zirben – Kinderwagenschlange / Kristallkind: Greifling & Stillkette / Buchbinderei Strandl: Meilensteinbuch

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Von Mama zu Mama – Warum isst mein Baby keinen Brei?

Von Mama zu Mama – Warum isst mein Baby keinen Brei?

Von Mama zu Mama – Schlafen, Ernährung, Erstausstattung und Babys Meilensteinmomente.
Themen, die Jungmamas im ersten Jahr mit ihrem kleinen Wunder beschäftigen.
Warum isst mein Baby keinen Brei?

 

Warum isst mein Baby keinen Brei? Viele Mamas verzweifeln bei der Einführung der Beikost. Nicht jedes Baby isst ab dem vollendeten vierten Monat problemlos Mamas Brei. Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus und individuelle Vorlieben. Das Thema „Ernährung“ beschäftigt Mamas von der Geburt bis zum Kindesalter und ist daher das zweite Thema unserer Interview – Blogreihe „Von Mama zu Mama“. In dieser vierteiligen Blogreihe erzählen wir von unseren Erfahrungen rund um Themen, die Jungmamas im ersten Jahr mit ihrem kleinen Wunder beschäftigen.

 

Wer sind wir?

Julia

Buchbinderei Strandl, Linz/Austria, e.U.
Mama von zwei Mädchen 5,5 Jahre und 18 Monate

Madeleine

Ferdinand Richter
GmbH Pasching

Mama von einem Mädchen 2,5 Jahren
und einem kleinen Wunder im Bauch

Michaela

Zirbelkind Altmünster
Mama von 3 Buben und
2 Mädchen zwischen
8 Jahren und 5 Monaten

Suzana

Kristall Kind Hörsching
Mama von einem Sohn
3 Jahre alt

Habt ihr eure Babys gestillt oder Fläschchen gegeben? 

Suzana: Ich habe meinen Sohn gestillt. Beim Stillen hat mir die Stillkette große Hilfe geleistet. Viele Babys ziehen an den Haaren oder kratzen die Mama während des Stillens. Mit der Stillkette haben sie etwas zum Spielen, sie werden angeregt hin zu greifen und zugleich wird die Feinmotorik unterstützt. Außerdem sind die Stillketten ein schönes Accessoires für uns Mamas.
Madeleine: Ich habe mein Mädchen bis zum ersten Geburtstag gestillt. Abends zum Einschlafen und in der Nacht gab es dann noch ein gutes halbes Jahr ein Fläschchen. Nachdem sie zu diesem Zeitpunkt untertags so brav gegessen und getrunken hat – war dann damit auch Schluss. 
Michaela: Alle 5 Kinder wurden anfangs gestillt, leider hat nicht jeder das Glück sein Kind so lange wie er möchte stillen zu können.
Julia: Ich habe beide Mädchen das erste Lebensjahr gestillt. Bei Karolina wollte ich selbst nach einem Jahr nicht mehr stillen und hab auf Fläschchen umgestellt. Josefina hätte ich gerne länger gestillt. Sie hat sich aber kurz vor dem ersten Geburtstag selbst abgestillt – hat die Brust verweigert. Das Fläschchen trinkt sie mit ihren 18 Monate aber immer noch mit großer Leidenschaft.

Wann habt ihr zur Milchnahrung Beikost eingeführt?

Madeleine: Da war unser kleines Leckermäulchen ein knappes halbes Jahr. Die ersten paar Wochen wollte sie nach der Breikost gleich wieder an die Brust. Ganz nach dem Motto – Milch ist einfach besser.
Julia: Ich habe bei meinen Töchtern immer rund um den 5 Monat begonnen Beikost einzuführen. Zum Glück waren und sind sie immer brave Esser gewesen.
Michaela: Mit zirka 5-6 Monaten.
Suzana: Ab dem 6 Monat habe ich zur Milchnahrung Beikost eingeführt.

Brei oder BLW – wie haben eure Kleinen zu essen begonnen? 

Julia: Meine ältere Tochter wollte einfach keinen Brei essen. So bin auf „Baby led weaning“, kurz BLW, gekommen und hab sie nahrhaftes, altersgerechtes Fingerfood einfach selbst essen lassen. Plötzlich war das mit dem Essen kein Problem mehr. Die Kleinere hat den Brei von Beginn an geliebt und ich habe ihr daher immer selbst verschiedenste Breivariationen gekocht.
Suzana: Ich hab meinem Sohn Brei gegeben.
Michaela: Brei und immer wieder mal BLW.
Madeleine: Eine Mischung aus beidem. Wenn wir gegessen haben, gab es Kleinigkeiten zum Selberhalten und daran knabbern. Die Hauptmahlzeiten der kleinen Maus, waren jedoch selbst gekochte Breimahlzeiten mit Obst, Gemüse und Fleisch vom Bio Bauern unseres Vertrauens.

Ab welchem Alter haben eure Kinder am Familientisch mitgegessen? 

Madeleine: Das haben wir etwa mit einem Jahr begonnen. 
Michaela: Mit dabei gesessen sind sie mit der Babyschale von Stokke schon von Anfang an. Ab zirka 6 Monaten gabs dann mal eine Karotte etc. 
Julia: Wir haben auch von Beginn wert auf das gemeinsame Essen am Familientisch gelegt. Karolina hat durch BLW sehr bald auch bei unserem Essen gekostet. Josefina isst seit sie ein Jahr alt ist bei uns mit.
Suzana:  Mit einem Jahr hat mein Kleiner am Familientisch mitgegessen.

Welche Tricks habt ihr für Eltern deren Kinder nichts Gesundes essen wollen?

Suzana: Aus Gemüse habe ich immer Saucen gemacht mit Sahne oder Sojasahne verfeinert und zu Dinkelnudeln oder Spätzle dazugegeben. Sind die Kinder alt genug, dann ist es auch förderlich, wenn man sie beim Kochen mithelfen lässt. Wenn sie mit einem Kindermesser schneiden dürfen, probieren sie auch gerne mal selbstgeschnittenes Obst oder Gemüse. Wir kochen immer noch viele gesunde Suppen. Dazu gibt es ein paar Backerbsen – dann ist mein Sohn jede Suppe. Mit Kreativtellern habe ich auch probiert Gesundes schmackhaft zu machen. Das ist bei uns aber leider uninteressant gewesen.
Madeleine: Wie heißt es so schön. Alles ist nur eine Phase. Die Lust auf Obst und Gemüse ist einmal größer und einmal kleiner. Aktuell macht das kleine Mädchen um gekochtes Gemüse einen riesen Bogen – isst dafür gerne Gurken und Tomaten und liebt Obst. 
Julia: Ich hatte glücklicherweise nie ein Problem, dass meine Kinder Obst oder Gemüse verweigert hätten. Sie essen wirklich fast jede Art, dafür hatte ich bei der Älteren immer ein Problem mit der Jause. Sie hat Brot immer verweigert, egal welche Sorte. Sie hat es erst gegessen, als ich ihr mit Keksausstecher Formen daraus ausgestochen habe. Überhaupt richte ich das Essen am Tisch immer gerne schön an, dann esse ich selbst auch gleich viel lieber. 
Michaela: Mische nie das Gemüse / Obst – immer jede Sorte einzeln in eine Schale geben und auf den Tisch stellen.

Kristallkind – Nichts ist so schön und rein wie ein Baby. In so kurzer Zeit erleben unsere Babys ein Abenteuer nach dem anderen und stehen jeden Tag vor neuen Herausforderungen. Wir sind da um sie zu unterstützen und ihnen die Welt spielerisch näher zu bringen. Kristall Kind macht Baby Accessoires für Kinder bis 2 Jahren. Kinderwagenketten, Schnullerketten, Maxi Cosi Anhänger, Stillketten, Babygyms und Holzspielzeug. Die Stillketten dienen nicht nur als Beschäftigung für unsere Babys während des Stillens.
Sie sind auch ein tolles und modernen Accessoires für Mamas. 

Habt ihr Tipps für Mamas zur Beikosteinführung?

 

Julia Strandl
Buchbinderei Strandl

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Zirbelkind: Zirben – Kinderwagenschlange / Richter: My first Richter / Buchbinderei Strandl: Meilensteinbuch

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Von Mama zu Mama – Warum schläft mein Baby nicht?

Von Mama zu Mama – Warum schläft mein Baby nicht?

Von Mama zu Mama – Schlafen, Ernährung, Erstausstattung und Babys Meilensteinmomente.
Themen, die Jungmamas im ersten Jahr mit ihrem kleinen Wunder beschäftigen.
Warum schläft mein Baby nicht?

 

Warum schläft mein Baby nicht? Diese Frage ist mit Abstand die am häufigsten gestellte Frage im Internet wenn es um Babys geht. Denn guter Schlaf ist nicht nur für die Kleinen wichtig, sondern auch für uns Mamas, damit wir voll Energie in einen neuen Tag starten können. Daher ist das Thema „Schlafen“ auch das erste unserer Interview – Blogreihe „Von Mama zu Mama“. In dieser vierteiligen Blogreihe erzählen wir von unseren Erfahrungen rund um Themen, die Jungmamas im ersten Jahr mit ihrem kleinen Wunder beschäftigen.

 

Wer sind wir?

Julia

Buchbinderei Strandl, Linz/Austria, e.U.
Mama von zwei Mädchen 5,5 Jahre und 18 Monate

Madeleine

Ferdinand Richter
GmbH Pasching

Mama von einem Mädchen 2,5 Jahren
und einem kleinen Wunder im Bauch

Michaela

Zirbelkind Altmünster
Mama von 3 Buben und
2 Mädchen zwischen
8 Jahren und 5 Monaten

Suzana

Kristall Kind Hörsching
Mama von einem Sohn
3 Jahre alt

Beistellbett, Familienbett oder eigenes Zimmer – wo haben eure Babys geschlafen?

Suzana: Unser Kleiner hat die ersten drei Monate im Beistellbett und danach in unserem Zimmer im Familienbett geschlafen.
Madeleine: Überall! Als ich noch gestillt habe, war unser Mädchen bei uns im Schlafzimmer und wir haben zwischen Beistellbett und Familienbett gewechselt. Jetzt wo die Maus schon 2,5 Jahre ist, wechselt sie zwischen großem Mädchenbett im eigenen Zimmer und dem so genannten ‚Mama-Papa-Bett‘ hin und her. Das Schöne daran ist, dass sie bereits alleine rüber kommt und sich zu uns kuschelt. 
Michaela: Alle unsere Kinder haben mindestens das erste Lebensjahr im Beistellbett geschlafen.
Julia: Beide Mädchen haben die ersten Monate im Beistellbett in unserem Schlafzimmer geschlafen. Mit etwa 6 Monaten haben wir sie in ihre Zimmer ins Gitterbett gelegt. Wir hatten das Gefühl, dass sie und wir so einfach ruhiger schlafen. Allerdings hatten wir ein Babyphone mit Sensormatte, das war mir einfach wichtig. Unsere Große, hat lange, etwa ab der Hälfte der Nacht sobald sie unruhig wurde, bei uns im Familienbett weitergeschlafen. Sie kommt heute noch oft zu uns. Josefina ist da ganz anders, sie kann nur gut schlafen, wenn sie alleine in ihrem Bettchen liegt. 

Welche Schlafrituale haben euren Kleinen beim Einschlafen geholfen?

Madeleine: Aktuell, eine Geschichte lesen und kuscheln, kuscheln, kuscheln. Da sie manchmal 45 Minuten braucht um einzuschlafen, kann es passieren das Mama und Papa vor ihr schlafen 😊 . Als Baby war Tragen unsere Rettung.
Julia: Bei Karolina habe ich viel wert auf einen Rhythmus gelegt: Schlafen gehen immer zur selben Zeit, Geschichte vorlesen, beten und in den Schlaf streicheln. Hat aber nicht wirklich geholfen, da es oft sehr lange gedauert hat, bis sie eingeschlafen ist. Oft fällt es ihr mit ihren 5 Jahren heute noch schwer alleine in den Schlaf zu finden. Sie braucht einfach viel Nähe. Josefina hatte von Anfang an keinen Rhythmus und eigentlich auch kein wirkliches Schlafritual, schläft aber lustigerweise immer schneller und besser ein. Ich denke, dass ist einfach eine Typsache.
Suzana: Singen, Streicheln und Vorlesen hat uns beim Einschlafen geholfen.
Michaela: Wir hatten extrem schlechte Schläfer und habe wirklich alles ausprobiert. Geholfen hat dann das Zirbenholz. Die Kleinsten haben von Anfang an darin geschlafen und bei ihnen hat es dadurch nie Probleme gegeben.

Was darf in Babys Bettchen nicht fehlen?

Julia: Das Schlafhasi (Lieblingskuscheltier) und ein Schnuller.
Suzana: Eine Bettschlange, ein Mobile und eine kuschelige Decke. Am liebsten Produkte aus Österreich mit einem Bio-Zertifikat.
Michaela: Ein Zirbenprodukt von der Mama!
Madeleine: Im Baby-Bettchen darf meiner Meinung nach eine Bettschlange zum Kuscheln nicht fehlen. Die Kleinen sind ja anfangs sogar im Beistellbettchen verloren. Da gibt ihnen so eine Bettschlange einfach Geborgenheit und Sicherheit.

Ab welchem Alter haben eure Kinder durchgeschlafen?

Madeleine: Mit gut einem Jahr, wobei aktuell mit 2,5 Jahren an ein durchschlafen nicht zu denken ist. Das kleine große Mädchen ist mindestens 2x die Nacht wach.
Michaela: Durchschlafen – wie bewertet man das? Ein Baby muss und kann noch nicht durchschlafen. Aber unsere Liya schläft etwa von 19:00 Uhr bis 5-6 Uhr morgens, bevor sie die nächste Mahlzeit braucht. Levi hat erst mit zirka 5 Jahren durchgeschlafen. Da hat er seine Zirbenschlange bekommen – seit dem schläft er. Und auch alle anderen Kinder schlafen durch, was allerdings für mich beinhaltet, dass sie um 6 Uhr morgens dann trotzdem zu uns ins Bett kommen.
Julia: Beide hatten von Geburt an immer wieder Nächte, an denen sie durchgeschlafen haben, diese waren und sind aber rar. Die Größere schläft seit sie 3 Jahre ist schon viele Nächte alleine im Bett durch, aber es gibt immer noch Nächte an denen sie etwa ab 4 Uhr morgens zu uns ins Bett wandert. Die Kleinere wacht meist einmal in der Nacht auf und fordert ihr Fläschchen ein.
Suzana: Mittlerweile ist mein kleiner Mann schon 3 Jahre alt und schläft immer noch nicht durch.

Welche Tipps habt ihr für Eltern deren Babys einfach nicht einschlafen oder durchschlafen wollen?

Suzana: Beim Einschlafen hilft bei größeren Kindern den Tag interessant und mit viel Bewegung, am besten im Freien, zu gestalten. Was das Durchschlafen betrifft: Falls jemand ein Geheimrezept hat, immer her damit ;-)! Und sonst: Take it easy. Wenn ich etwas in den 3 Jahren als Mama gelernt haben, dann dass man allem Zeit geben sollte und nichts erzwingen soll.
Madeleine: Mein Tipp: Ruhe bewahren und die bequemste Lösung für alle finden. Egal ob Familienbett oder eigenes Bett/Zimmer. Wenn sich alle wohl fühlen, schläft es sich am besten.
Julia: Ich denke es gibt keine Lösung beziehungsweise keinen Ratschlag der für alle passt. Kinder sind einfach unterschiedlich und jedes braucht etwas anderes zum Ein- und Durchschlafen. Einfach die Nerven behalten und irgendwann werden sie alle groß. Mein Mann sagt immer, als Teenager brauchen sie uns dann bestimmt nicht mehr zum Schlafen und sind froh wenn sie ihre Ruhe von uns haben. Also genießen wir doch die Zeit, wenn sich die Kindern noch gerne zu uns ins Bett kuscheln.
Michaela: Zirbenholz – am besten von Anfang an! Routine und Abendrituale – das gibt den Kindern Sicherheit. Liebevoll und ruhig mit den Kindern umgehen, auch wenn es manchmal schwer fällt, weil man selbst schon gestresst ist, wenn das Kind nicht schläft. Die Kleinen merken, wenn die Mama oder der Papa gestresst sind und das überträgt sich auf das Kind.

Zirbelkind – Mit dem eigenen vierten Kind entstand die Idee Zirbenprodukte für Babys und Kinder zu nähen – so entstand das Label „Zirbelkind“. Seit 2016 werden nun in Altmünster am Traunsee Zirbenprodukte & Accessoires in liebevoller Handarbeit mit modernem Design hergestellt. Die Produkte ermöglichen jedem Kind einen gesunden, intensiven und erholsamen Schlaf, sind aus schadstofffreien, biologischen, ökologischen Stoffen hergestellt & mit feinen heimischen, luftgetrockneten Zirbenholzspänen gefüllt. Der Zirben-Cocoon am Bild etwa ist ein kleines Zirbenbettchen, welches überallhin mitgenommen werden kann. Somit ist dein Baby immer in deiner Nähe! Mit dem kuscheligem Cocoon schenkst du deinem Kind nicht nur Geborgenheit, sondern auch einen guten Schlaf. Er ist an den Enden mit einer Kordel gebunden, kann aber auch geöffnet verwendet werden, wenn dein Kind dann größer ist! Die Bettschlange kann später alleine weiter verwendet werden.

Habt ihr Tipps für Mamas deren Babys einfach nicht ein- oder durchschlafen wollen?

 

Julia Strandl
Buchbinderei Strandl

Du bist auf der Suche nach einem besonderen Babygeschenk für Jungen und Mädchen und stellst dir die Frage was du zur Geburt eines Baby schenken sollst? Dann schau auch bei den anderen oberösterreichischen Herstellern und ihren hochwertigen Produkten für den perfekten Start ins Leben vorbei:
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Brief vom „Kleinem Wunder“ an seine Eltern

Brief vom „Kleinem Wunder“ an seine Eltern

Emotionale Briefe an das ungeborene Menschlein im Bauch werden gerne von Mama und Papa in unser #Herzensbuch „Kleines Wunder“ (Babybuch für Schwangerschaft, Geburt & das erste Jahr) geschrieben. Die Gefühle, die man als werdende Eltern in dieser magischen Zeit hat, sollten auch in schriftlicher Form festgehalten werden.

„Labor is the only blind date where you know you will meet the love of your life.“
(Unbekannter Autor)

Wusstet ihr das euer Baby ab der 23. Schwangerschaftswoche alles mithört? Was würde es euch wohl sagen, wenn es bereits im Mutterleib zu euch sprechen könnte? Welche Botschaft hätte euer Neugeborenes für euch? Marie (Blog: Maries Rasselband) hat uns dazu einen wundervollen Brief vom „Kleinem Wunder“ für unseren Blog zur Verfügung gestellt:

 

Brief vom „Kleinem Wunder“ an seine Eltern

 

Hallo ihr Lieben.

Ich bin´s! Euer kleines Wunder. Ihr habt so lange auf mich gewartet und nun bin ich endlich da. Eure Stimmen habe ich erkannt. Schließlich durfte ich sie mir im Bauch so oft anhören. Ich bin kein unbeschriebenes Blatt mehr, da ich schon so viel in Mamas Bauch erlebt und mich entwickelt habe. Deshalb habe ich bereits eine kleine eigene Persönlichkeit. Doch ich kann leider noch nicht laufen, sprechen und etwas Festes essen. Das muss ich alles erst lernen. Bis dahin wird noch sehr viel Zeit vergehen. Bevor ich diese ganzen Sachen lernen kann, möchte ich euch besser kennenlernen. Nehmt euch auch Zeit herauszufinden, wer ich bin. Haltet mich nah an eurem Körper, damit ich eure Nähe spüren kann. Streichelt und küsst mich, damit wir unsere Bindung stärken. Erzählt mir etwas, damit ich sprechen lernen kann.

Ich weiß, dass ihr die perfekten Eltern sein möchtet.

Und die seid ihr für mich jetzt schon. Selbst wenn ihr einen Fehler macht. Ich werde euch immer lieb haben. Wahrscheinlich habt ihr mich auch sehr lieb. Hoffentlich auch, wenn ich sehr viel weine und euch damit auf die Palme treibe. Ich kann mich nur so ausdrücken und schon das kleinste Hungergefühl empfinde ich als eine Bedrohung. Als ich noch im Bauch war kannte ich dieses Gefühl nicht. Es gab schließlich rund um die Uhr die Möglichkeit etwas zu essen. Und wenn ich nachts brülle, mache ich das auch nicht mit Absicht. Es tut mir daher jetzt schon sehr leid. Ich habe derzeit noch kein Zeitgefühl. Habt Geduld mit mir, wenn ihr nicht sofort wisst, was ich brauche. Irgendwann findet ihr heraus, was mir fehlt und könnt mir schneller helfen. Wir schaffen das schon. Wenn ihr mich beobachtet, kann ich euch ohne Worte sagen, was ich brauche und wie ihr mich trösten könnt. Am besten nutzen wir jetzt die ersten sechs Wochen zum Kennenlernen. Man könnte es auch als Baby-Flitterwochen bezeichnen. In sechs Wochen kann ich lernen euren Rhythmus herauszufinden und mich anzupassen. Wir werden eine Familie und ihr habt Zeit zurück in den Alltag mit mir zu finden.

Zum Schluss habe ich noch zwei Bitten.

Achtet auf euer Wohlbefinden. Dann geht es auch mir gut. Ich spüre, wenn es euch nicht gut geht und das verunsichert mich sehr. Ihr braucht eine gesunde Ernährung, viel Ruhe und etwas Bewegung mit mir an der frischen Luft. Die zweite Bitte ist, dass ihr auch auf eure Beziehung großen Wert legt. Ihr seid nicht nur meine Eltern, sondern auch Liebende mit einem Baby.
Danke, dass ihr mich so sehr liebt. Ich liebe euch auch.
Liebe Grüße
Euer kleines Wunder

Danke an Marie für diesen wunderschönen Brief des „Kleinen Wunder“ an seine Eltern. Dieser Brief passt perfekt zu unserem #Herzensbuch „Kleines Wunder“ – 40 Wochen & 365 Tage. Mehr zu unseren anderen handgebundenen und personalisierbaren #Herzensbüchern für unvergessliche Momente und besondere Anlässe findet ihr hier.

Clemens Strandl
Buchbinderei Strandl

(Werbung aufgrund von Markennennung bzw. Erkennung und Verlinkung, Bildnachweis: Designed by Freepik)

Baby an Board: Flugreisen mit Kindern

Baby an Board: Flugreisen mit Kindern

Baby an Board: Flugreisen mit Kindern


Flugreise mit Kindern: Ja oder Nein?

Wir reisen gerne, besonders in weit entfernte Länder, um unseren Horizont zu erweitern und andere Kulturen und Menschen kennen zu lernen. Als Paar mit Reiselust fragt man sich oft, wie die zukünftigen Reisen aussehen, sobald man Kinder hat: Ist eine Flugreise für Babys, Kleinkinder oder Kinder überhaupt zumutbar? Sollte man erst wieder fliegen, wenn die Kinder ein gewisses Alter erreicht haben? Und was muss man bei einer Flugreise mit Kindern beachten?

Eine Flugreise mit Kindern macht nur Sinn, wenn sich Eltern die Reise zutrauen und
Ruhe & Gelassenheit an den Tag legen.

Viele Eltern unternehmen mit ihren Kindern aus den unterschiedlichsten Gründen keine Flugreisen. Vor allem aber deshalb, weil sie sich die Reise selbst -gemeinsam mit den Kindern- nicht zutrauen. Das ist auch legitim, denn das Wichtigste beim Reisen mit Kindern ist, dass man dabei selbst ein gutes Gefühl hat. Denn die eigene Ruhe und Gelassenheit überträgt sich auf den Nachwuchs und ist deshalb der erste Schritt für einen guten Ablauf der geplanten Urlaubsreise! Flugreisen sind gegen vieler Meinung jedoch nicht schädlich und für Kinder zumutbar, wenn nicht sogar ein spannendes Erlebnis. 

Reiselust trotz Baby, Kleinkind oder Kindern in jedem Alter

Die Geburt unserer ersten Tochter hat uns nicht vom Reisen abgehalten. Bereits als Karolina 4 Monate war ist sie ihre erste Mittelstrecke geflogen. Mit zwei Jahren hatte sie dann den ersten Langstreckenflug. Flugreisen mit einem Kind und zwei Elternteilen sind gut zu bewerkstelligen, da man sich bei der Betreuung des Kindes abwechseln kann. Ab zwei oder mehr Kindern im Flugzeug, wird der Flug für die Begleitpersonen  schon anstrengender. Trotzdem sind wir als unsere zweite Tochter 4 Monate und die Größere 4 Jahre war, erneut eine Mittelstreckendestination angeflogen. Im Jänner 2019 haben wir mit Josefina, 1 Jahr, und Karolina, 5 Jahre, unsere erste Fernreise unternommen. Wir hatten allerdings Oma und Opa mit. Je mehr Personen mit im Flugzeug und auf der Reise sind, desto entspannter wird diese auch für die Eltern. Aufgrund unserer häufigen Flugreisen können wir behaupten, dass wir mittlerweile wissen, worauf es bei einer Flugreise mit Kindern ankommt.

Das anstrengendste Alter für Flugreisen mit Kindern ist, zwischen 1 und 3 Jahren.

Das beste Alter zum Fliegen ist mit Babys, diese dürfen meist ab 2 Wochen fliegen, bis zu einem Jahr. Babys schlafen noch häufiger und sind weniger mobil. Am schwierigsten sind Flüge mit Kleinkindern zwischen einem und drei Jahren. In diesem Alter haben die Kleinen noch nicht genügend Sitzfleisch, wollen herumtollen und lassen sich nur schwer längere Zeit beschäftigen. Ab dem Alter von drei Jahren wird das Fliegen wieder einfacher. Aber in jedem Alter ist eine Flugreise mit Kindern machbar. Man muss sich nur bewusst sein, dass es ein Flug mit Kindern anders verläuft. Sich die Zeit mit Filmen oder Büchern zu vertreiben geht nur bedingt. Ein Flug mit dem Nachwuchs kann anstrengend sein und man wird dabei schon einmal zum Alleinunterhalter. Aber was sind schon ein paar Stunden Flug für wunderschöne Tage in einem neuen Land? Ist man erst im Flugzeug, gibt es ohnehin kein Zurück mehr. Mit unseren Tipps wird euer Flug mit Kindern sicher entspannter!

Checkliste für die Reisevorbereitung


 

Wann fliegt man mit Kindern am günstigsten?

Die Preise für Flüge mit Kindern variieren nach Fluglinie. Meist zahlen Babys oder Kleinkinder unter zwei Jahren nichts oder bis zu 20% des Flugpreises eines Erwachsenen. Das ist auch der Grund, warum sich viele Eltern in der Karenz noch für eine Flugreise mit Baby entscheiden. Gerade wenn der Nachwuchs noch unter einem Jahr ist und gestillt wird, braucht man wenig Reisegepäck und spart aufgrund des Alters eine Menge Geld bei Flug und Unterkunft. Zwischen 2 und zehn Jahren gibt es oft ebenfalls verbilligte Sitzplätze. Ab zehn Jahren zahlt das Kind dann meist für den Sitzplatz im Flugzeug genauso viel wie ein Erwachsener. Achten sollte man auch auf Zusatzkosten zum Beispiel für Sitzplatzreservierungen oder Essen und Trinken an Board.

Reiseziele für Kinder

Das Auswärtige Amt des eigenen Landes bietet online Informationen zu „Reise und Sicherheit“. Hier kann man nachlesen, ob das Reiseziel für Kinder geeignet ist: Wo es aktuelle Reisewarnungen gibt, wie sicher das jeweilige Reiseziel ist und welche medizinischen Vorsorgen getroffen werden sollten. Wichtig ist auch die Erreichbarkeit des Landes, also welche Fluganbindung es gibt und wie lange der Transport vom Flughafen zum Zielort ist. Außerdem können eine gute Infrastruktur und das Wissen um naheliegende Apotheken und Ärzte die Reise erleichtern. Wir haben uns bei der Wahl unserer Reiseziele auch immer vom Reisebüro beraten lassen und zusätzlich im Internet und in Büchern recherchiert.

Die Wahl des Reiselandes

Gute Erfahrungen haben wir und befreundete Familien übrigens bei Flugreisen nach Sizilien, Sardinien, Korsika, Südfrankreich, Schottland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Spanien, Malta, Marokko, Jordanien, VAE, auf die Kanarischen Inseln, nach Griechenland, Kap Verden, in die USA, nach Kanada, Costa Rica, Panama, Thailand, Sri Lanka, Mauritius, Seychellen, in die DomRep und auf die Malediven gemacht. Über unsere bisherigen Reisen mit Kindern könnt ihr auch am Blog lesen. Dank unserem #Herzensbuch Reisebegleiter haben wir unsere schönsten Reiseländer und Erlebnisse für die Ewigkeit festgehalten!

Das Fliegen mit Kindern unter zwei Jahren ist am Günstigsten!

Was gibt es bei den Flugzeiten zu beachten?

Ob Kurz-Mittel- oder Langstrecke bleibt einem selbst überlassen. Je kürzer der Flug, desto weniger anstrengend ist die Reise sowohl für Kinder als auch Eltern. Denn auch bei kurzen Flugzeiten kommt die Vorbereitung, Anreise zum Flughafen, Warte- und Transitzeiten sowie der Transport vom Flughafen bis zur Unterkunft zur Reisezeit hinzu. Prinzipiell sind Direktflüge zu angenehmen Flugzeiten, nicht zu früh oder zu spät oder Flüge mit günstigen Transitzeiten zu bevorzugen. Bei Langstreckenflügen sind Nachtflüge mit Kindern am besten.

 

Wie bereiten sich Eltern und Kinder am besten auf eine Flugreise vor?

Sind die Details zum Reiseziel und Flug geklärt und alles gebucht, so kommen oft erste Zweifel oder Ängste auf, je näher die Reise kommt. Wir haben für euch die Antworten auf die häufigsten Fragen.

Habe ich an alle wichtigen Dokumente für die Reise gedacht?

Kinderreisepass, Impfpass, Mutterkind-Pass, Unterlagen zur Krankenversicherung, Reiseunterlagen sowie Kopien oder Fotos aller wichtigen Dokumente sollten ins Reisegepäck. Reisen Kinder ohne Eltern mit Verwandten oder mit nur einem Elternteil so ist außerdem eine Reisevollmacht von Vorteil. In manchen Ländern kann es zum Problem werden, wenn man keine Vollmacht mitführt.

Brauche ich noch Impfungen für meine Kinder oder Medikamente für die Reiseapotheke? Sind meine Kinder auch gesund genug für die Reise? Was mache ich, wenn sie verkühlt oder krank sind?

Ein Besuch des Kinderarztes vor der geplanten Flugreise ist ratsam. So kann dieser feststellen, ob das Kind gesund genug ist, um fliegen zu können. Außerdem kann der Arzt Rezepte für die Reiseapotheke ausstellen und weiß über landesübliche Impfungen Bescheid.  Kinder sind häufig verkühlt, das muss jedoch nicht ein Grund sein, um eine Flugreise abzusagen. Am besten kurz vor Flug Nasentropfen geben, das hilft gegen Schmerzen beim Druckausgleich. Wenn Kinder kurz vor dem Abflug ernsthaft erkranken, hilft nur das Stornieren des Urlaubs, vor allem bei Flugreisen. Wir schließen immer eine Stornoversicherung ab. Bei Krankheiten kurz vor dem Abflug, haben wir auch schon einmal einen Arzt am Flughafen aufgesucht, um uns die Flugfähigkeit bestätigen zu lassen. Mit ins Flugzeug -in den verschließbaren Flüssigkeitsbeutel- kommen bei uns immer folgende Medikamente: Nasentropfen, Ohrentropfen oder Ohrenschutz  (von der Bahnhof-Apotheke gibt es das Johanneskraut-Lavendel-Öl und Ohren-Kompressen), ein Schmerzmittel, eine Windelsalbe, ein Mittel gegen Übelkeit (z.B. Vomex), Desinfektion und Pflaster.

Hoffentlich vergesse ich nicht etwas Wichtiges beim Packen der Koffer?

Na und, dass kann trotz Checklisten schon einmal passieren. Davon sollte man sich nicht den Urlaub vermiesen lassen. Das wichtigste sind die Dokumente, alles andere lässt sich nachkaufen. Denn in allen Ländern kommen Kinder zur Welt und überall gibt es Kleidung, Windeln oder Babynahrung. 

Was muss bei der Buchung des Fluges beachtet werden?

Jede Airline hat andere Richtlinien, die man bei der Buchung des Fluges abklären sollte: Wie viel Gepäck darf ich mitnehmen? Kann ich bestimmte Sitzplätze reservieren? Ist ein Online Check-In möglich? Darf ich mit dem Kinderwagen bis zum Flugzeug fahren oder muss ich diesen beim Sperrgebäck (am besten geschützt in einer Tasche)* abgeben? Gibt es Essen an Bord oder muss dieses vorab reserviert werden? Darf ich meinen Kindersitz mit in die Flugzeugkabine nehmen? Erlaubt meine Airline Koffer mit integrierter Liegevorrichtung, aufblasbare Fußstützen oder andere Gadgets zur Flugerleichterung?

Die meisten Internetseiten von Fluglinien bieten eigenen Artikel zum Fliegen mit Kindern an, wo alle wichtigen Details rund um die Reise zusammengefasst sind.

Bei Kindern gibt es andere Möglichkeiten sich auf die Reise vorzubereiten. Bereits Kleinkinder kann man spielerisch auf eine Flugreise vorbereiten und nimmt ihnen so die Angst vor dem Unbekannten. Mit Büchern, Bildern, Hörspielen oder Rollenspielen kann man ihnen zeigen, was sie am Flughafen und auf dem Flug erwartet.

Größere Kinder kann man mit coolem Flugwissen begeistern:

  • Fliegen ist das zweitsicherste Transportmittel nach dem Aufzug.
  • Die internationale Flugsprache ist Englisch.
  • In Flugzeugen aus Kulturen, in denen die Zahl 13 als Unglückszahl gilt, gibt es keine 13. Sitzreihe, da viele Passagiere so ungern hier sitzen.
  • Aufgrund des Druckes sind Flugzeugfenster rund, da sich in eckigen Fenstern durch den hohen Luftdruck an den Kanten Haarrisse bilden, die schnell zu Rissen werden können. Außerdem haben die Fenster des Flugzeuges ein kleines Loch. Das Loch reguliert nämlich den Druck auf die drei Scheiben, aus denen die Flugzeugfenster bestehen.
  • Der Weltrekord für den längsten Direktflug: Nach 17 Stunden und 23 Minuten Flugzeit und einer zurückgelegten Strecke von 16700 Kilometern setzte der A350-900ULR der Singapore Airlines am 11. Oktober 2018 erstmals in New York auf.
  • Woher kommen die Geräusche im Flugzeug? Das laute Knallen vor dem Start ist das Geräusch der Türen von Kabine und Gepäckraum beim Schließen und Verriegeln. Das Rumpeln kurz nach dem Abheben ist das Geräusch, wenn das Fahrwerk eingefahren wird.

Checkliste für Koffer & Handgepäck

Was alles in den Koffer und in das Handgebäck muss, kommt natürlich individuell auf das Reiseland, die Art der Reise und das Alter der Kinder an. Bei der Unterkunft im gewählten Reiseland ist es von Vorteil nachzulesen, wie diese ausgestattet ist. So spart man sich das Mitnehmen von unnötig viel Gepäck, wenn man weiß, dass es beispielsweise einen Wasserkocher am Zimmer gibt und ein Gitterbett vor Ort verfügbar ist. Vieles was auf unseren Flugreisen ebenfalls nicht fehlen darf, haben wir euch schon in diesem Beitrag verlinkt. In unserem #Herzensbuch „Reisebegleiter“ habt ihr eine Seite pro Reise für eure individuelle Packliste. Ein Reisetagebuch ist der ideale Reisebegleiter. Hier könnt ihr euch vorab Notizen zu eurer Reiseplanung machen, eine Bucketlist und Erinnerungen sowie Fotos von eurer Urlaubsreise aufbewahren.

Die passende Reisekleidung

Kinder sollten für den Flug gemütliche Kleidung im Zwiebel-Look tragen. Uns ist es immer entweder zu heiß oder viel zu kalt im Flieger und das kann auch wechseln. Wir achten außerdem auf hübsche, gemütliche Kleidung – wie einen süßen Jogginganzug, da wir gemerkt haben, dass Kinder die schöner gekleidet sind auch bei den anderen Fluggästen besser ankommen und ein schreien schneller verziehen wird.
Hochwertige und schöne Babykleidung findet ihr in allen Mamiladen in Österreich. Wie zum Beispiel die Naturtextilien der deutschen Firma „Engel“ aus Bio-Baumwolle und Bio-Seide aus nachhaltiger Erzeugung mit gutem Tragekomfort. Diese Kindermode ist auch temperaturausgleichend und super wenn man von einem kalten in ein warmes Land oder umgekehrt reist! 

Faszination Flughafen:
So wird der Aufenthalt vor dem Abflug mit Kindern entspannter


Der Weg zum Flughafen

Bereits der Weg zum Flughafen kann lange dauern und sollte mit Kindern gut geplant werden. Je nach Flugzeit und Wetterbedingungen am Abflugort muss man sich entscheiden, wie man am besten anreist.
Wir haben schon einmal eine Nacht vor Abflug im Flughafenhotel verbracht, um uns unnötigen Stress bei der Anreise zu ersparen. Unser Flug war sehr früh morgens angesetzt und so war das die beste Lösung. Rund um Flughäfen gibt es oft günstigere Hotels mit Shuttleservice. Einmal haben wir uns aufgrund sehr schlechter Wetterbedingungen für einen Abholservice entschieden, der uns von der Haustüre bis zum Terminal gebracht hat. Was sicher die Bequemste, aber auch teuerste Art der Anreise darstellt. Meistens planen wir einfach genug Zeit für die Anreise zum Flughafen ein und fahren mit dem eigenen Auto auf einem vorab reservierten Parkplatz.
Viel Stress erspart es, wenn man auch bereits den Transport vom Zielflughafen zur Urlaubsunterkunft bucht. Ob Mietauto, Chauffeur oder Taxi, hier sollte man vorab die Frage nach einem vorhandenen Kindersitz abklären. In vielen Ländern ist ein Autositz für Babys, Kleinkinder und Kinder keine Pflicht und gehört nicht zur Grundausstattung. Online findet man für größere Kinder, die bereits gut sitzen können, auch aufblasbare Kindersitze oder Handgebäck, dass sich als Sitzerhöhung verwenden lässt (z.B. den Trunki BoostApak Kinderrucksack mit integriertem Kindersitz).

Entscheidet man sich dafür, dass eigene Auto am Flughafen zu parken, so lohnt es sich Preise für den Abstellplatz auf einem Vergleichsportal zu recherchieren.

Unterwegs am Flughafen mit Kindern und Koffern

Für Babys und Kleinkinder eignen sich für den Transport am Flughafen und den anschließenden Urlaub am besten Buggys, die nicht schwerer als 15 kg sind, sich klein zusammenfalten und in Liegeposition stellen lassen (z.B. YOYO+ von Babyzen). Diese dürfen dann meist bis zum Flugzeug verwendet werden, bevor sie in den Gepäckraum verstaut werden. Meistens bekommt man den Kinderwagen dann auch beim Ausstieg aus dem Flugzeug direkt zur Flugzeugtür geliefert. Ein Kinderwagen mit Babyschale muss beim Sperrgebäck abgegeben werden und es fallen häufig Extrakosten an. Ein Buggy in Liegeposition bietet mit einer Umrandung aus Stoffwindeln eine gute Alternative zur Babywanne und ist für den Urlaub völlig ausreichend. Super für den Transport am Flughafen (hier gibt es eine Art „Babytrage“ für größere Kinder, die am Koffer befestigt wird)*, das Beruhigen der Kleinsten im Flugzeug und Transitflüge ist auch eine Babytrage (z.B. von Fräulein Hübsch). Auch für größere Kinder kann ein kleiner Buggy (z.B. der Pockit Buggy von GB) am Flughafen von Vorteil sein, da oft lange Strecken zu überwinden sind. Alternativ gibt es auch Kinderkoffer, auf die sich die Kinder setzten können und die eine Schnur zum Nachziehen haben (z.B. der Trunki Koffer im süßem Tiger-Design)* oder das kompakteste Dreirad der Welt „Liki Trike“ von Doona™

Es gibt bereits Buggys die sich extrem klein zusammenlegen und in einer Tasche verstauen lassen und dadurch sogar als Handgepäck mit ins Flugzeug genommen werden können.

Als Erster zum Check In

Wenn möglich kann man den Check In bereits einige Tage vor Abflug von zuhause machen. Am Flughafen geht der Check In mit Kindern jedoch auch meist schneller, da es meist eigene Check In Bereiche (Special Assistent Corner) gibt oder man vorgelassen wird. Überhaupt wird man am Flughafen mit Kindern meist bevorzugt behandelt und es gibt meist eigene, kürzere Warteschlangen für Familien. Das spart Zeit und Nerven, denn das Anstellen mit Kindern kann sehr mühsam werden.

Der Check In von zuhause kann meist frühestens 48 Stunden vor Abflug von zuhause aus erledigt werden.

Zeitvertreib am Flughafen

Wenn Kinder zum ersten Mal fliegen, sind sie meist fasziniert. Kinder die häufiger fliegen können sich am Flughafen aber auch ganz schön langweilen. Oft ist man viel zu bald vor Ort oder es kommt zu Flugverspätungen. In diesen Wartezeiten ist es besser, dass sich die Kinder bewegen, als dass sie bereits da schon sitzen und sich still beschäftigen. In vielen Terminals gibt es eigene Kinderspielbereiche, am besten danach fragen. Oder man geht zur Besucherterrasse und sieht den Flugzeugen beim Starten und Landen zu.

Eine Erkundungstour durch den Flughafen kann spannend sein, denn jeder Flughafen ist anders. Der Flughafen Frankfurt bietet zum Beispiel eine Flughafentour an. Dabei erfährt man viel Wissenswertes rund um den Flughafenbetrieb.

Ready for Boarding

Familien mit Kindern dürfen beim Boarding immer zuerst in das Flugzeug einsteigen. Wir bevorzugen allerdings das Einsteigen zum Schluss, da unsere Kinder sich dann noch länger frei bewegen können. Und dann kann das Abenteuer „Flug mit Kindern“ schon los gehen.

Baby an Board


Die Qual der Wahl beim Sitzplatz

Die Sitzplatzwahl an Board kann einen Flug sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Auf jeden Fall sollte man Sitzplätze vorab reservieren, diese müssen dann jedoch meistens bezahlt werden, da es ansonsten passieren kann, dass man als Familie nicht beieinander sitzt. Sitzplätze mit mehr Beinabstand oder Familiensitzreihen mit der Möglichkeit ein Babybett zu befestigen eignen sich besonders gut. Allerdings gibt es bei diesen sogenannten „Bulkhead“ Sitzen oft das Problem, dass man die Zwischenlehnen nicht hochklappen kann und das Kind somit über zwei Sitzflächen nicht gut schlafen kann. Dafür haben Kinder hier mehr Platz, um vor den Füßen spielen zu können. Der Vorteil von einem Sitzplatz am Fenster ist, dass besonders größere Kinder mehr zum Schauen haben und sich beim Schlafen anlehnen können. Ein Sitzplatz am Gang dagegen hat den Vorteil, dass man leichter am Gang auf und ab gehen kann und schneller bei den Toiletten ist. Kindern ist es übrigens nicht erlaubt bei den Notausgängen zu sitzen. Hat man einen zertifizierten Kindersitz mit im Flugzeug, so eignen sich meist auch nicht die Sitzplätze nach Kabinentrennwänden.

Ruhigere Sitzplätze im Flugzeug befinden sich vor den Tragflächen und nicht in unmittelbarer Nähe der Waschräume.

Sicher Fliegen mit Kindern

Kinder bis 2 Jahren benötigen im Flugzeug keinen eigenen Sitz und fliegen meist für wenig Geld am Schoß der Eltern mit. Dabei muss man das Baby oder Kleinkind bei Start, Landung und Turbulenzen mit einem Gurt, dem sogenannten Loopbelt, anschnallen. Dieser ist allerdings sicherheitstechnisch sehr umstritten. Es gibt auch die Möglichkeit einen eigenen Sitzplatz zu buchen (oder das Glück einen kostenlos zu bekommen, wenn die Maschine nicht ausgebucht ist) und einen zertifizierten Kindersitz (z.B. Takata Maxi) oder ein Kinderrückhaltesystem (ein Flugzeug Sicherheitsgurt für Kinder)* selbst mit an Bord zu nehmen, damit das Kind alleine auf dem Platz sitzen darf.

Spannender Fact am Rande ist dabei auch, dass meist nur ein Baby pro Erwachsenen mit an Bord darf. Für das zweite Kind muss dann sogar ein eigener Sitzplatz gebucht werden und ein zertifizierter Kindersitz oder Rückhaltesystem mitgenommen werden.

Druckausgleich bei Start und Landung

Der Druckausgleich kann gerade Kindern in den Ohren schmerzen. Bei Start und Landung sollten Babys daher gestillt werden, die Flasche oder einen Schnuller bekommen. Kleinkinder und Kinder können an einem Kaubonbon oder Kaugummi kauen. Falls die Kinder verkühlt sind, sollte man vor dem Abflug noch Nasentropfen geben und diese im kleinen verschließbaren Flüssigkeitsbeutel gemeinsam mit Ohrentropfen mit ins Flugzeug nehmen.

Babys schreien oft bei Start und Landung. Das ist aber auch gut, da ihnen das Schreien beim Druckausgleich hilft.

 

Beschäftigung im Flugzeug

 

Baby on Board

Babys schlafen noch viel und sind meist durch die ungewohnte Situation und die neuen Eindrücke genug beschäftigt. Das Lieblingsstofftier oder Schmusetuch, ein Mobile oder eine Spieluhr, ein Knisterbuch, Activity-Cube aus Stoff (z.B. von Litte Dutch) oder die Schnullerkette samt Schnuller sollten trotzdem mit ins Flugzeug. Mit dem Baby kann man auch in der Trage bei längeren Flügen den Gang auf und ab gehen, wenn es unruhig werden sollte.

Kleinkinder im Flieger

Kleinkinder nehmen am besten das liebste Kuscheltier oder eine Puppe, kleine Bücher zum Vorlesen, Stifte und ein Malbuch, eine Zaubertafel (wir hatten immer das Reiseset von Aqua Doodle)*, Knetmasse oder magnetische Holzbausteine (z.B. von Tegu) mit an Board. Wir haben auch öfter verpackte Kleinigkeiten und alte Verpackungen mitgenommen, denn Kleinkinder lieben Überraschungen und etwas Auspacken zu können. Ungeeignet sind Spielzeuge die Lärm machen oder viele kleine Teile haben und dann bei Turbulenzen davonrollen. Mit Kleinkindern kann man auch einmal am Gang auf und ab gehen, häufiger den Waschraum besuchen oder den Kontakt zu anderen Familien mit Kleinkindern an Bord suchen. Wenn Kleinkinder bei Start und Landung sowie Turbulenzen ruhig sitzen müssen und zu quengeln beginnen, können auch Kinderlieder oder Apps am Handy für die Kleinsten eine große Hilfe sein. Aber Achtung: Nie das Kind mit dem versperrten Telefon spielen lassen. Dadurch hat es unsere Kleine geschafft, den Handycode so oft falsch einzutippen, dass das Handy den restlichen Urlaub unbrauchbar war. Es war versperrt und ließ sich nur mehr daheim mit Hilfe eines Laptops und dem kompletten Verlust der Daten vor dem letzten Backup wiederherstellen. 
Wenn das Kind weint, hilft es am besten, wenn man selbst Ruhe bewahrt. Etwas zu Essen oder Trinken anbieten, ein Schnuller, beruhigende Lieder oder Fingerspiele, ein Wechsel der Betreuungsperson im Flugzeug oder das Auf- und Abgehen im Gang der Maschine können gegen Unruhe helfen.

Ältere Kinder beschäftigen

Ältere Kinder haben gerne Bücher – toll ist ein Kinderreiseführer des Ziellandes (z.B. von Lonely Planet)*– Mal- und Rätselhefte, Kartenspiele oder kleine Reisespiele, etwas zum Fingerstricken (z.B. einen Knüpfstern)* und einen iPod* mit Hörbüchern und Spielen mit an Board. Bei Langstreckenflügen gibt es meist ein eigenes Boardentertainmentprogramm für Kinder. Wir nehmen auch immer eigene Kinderkopfhörer mit Lautstärkenregulierung (z.B. von Nenos)* mit. Unsere Kinder haben eigene kleine Taschen (z.B. Reiserucksack von Affenzahn) mit ihren Spielsachen, denn dann ist schon das Ausräumen spannend und wird zum Zeitvertreib. Vor allem wenn man als Eltern die Taschen packt und die Kinder nicht wissen, was sie alles mit dabeihaben oder sich sogar neue Kleinigkeiten als Überraschung darin befinden.

Viele Fluglinien verteilen auch Kinderspielzeug für die kleinen Passagiere.

Essen im Flugzeug

Essen im Flugzeug beschäftigt Kinder und bringt Abwechslung in den eintönigen Flug. Daher bietet es sich auch an auf Kurzstrecken ein Kinderessen vorab zu bestellen. Für Babys und Kinder gibt es sehr oft eigene Menüs, die ebenfalls vorab bestellt werden müssen. Zusätzlich sollte man immer Knabbereien mit an Board nehmen. Obst oder Nüsse sind hier die bessere Wahl als Süßigkeiten. Für Babys darf man auch Babynahrung mit ins Flugzeug nehmen. Diese muss man bei der Sicherheitskontrolle nur gesondert herzeigen. Nachdem unsere Kinder nicht mehr gestillt wurden, hatten wir immer bereits fertig angerührte Babymilch, ein Fläschchen, verschlossenes Babywasser, Gläschen, einen Plastiklöffel und ein Lätzchen mit an Bord.

Wickeln an Board

Ins Handgepäck gehören immer viele Windeln, Feuchttücher, eine Wickelunterlage, eine Windelcreme und Desinfektion. Wickeltische befinden sich im Flugzeug in den Waschräumen. Diese sind allerdings sehr klein und eng und das Wickeln fällt nicht leicht. Wir haben immer mit Hilfe einer Wickelunterlage auf unseren Sitzplätzen oder am Boden davor gewickelt. Wichtig sind auch verschließbare Kühlbeutel für Windeln oder verschmutzte Kleidung. Und natürlich sollte man immer Reservekleidung für Babys und Kleinkinder mit dabeihaben, am besten zwei Garnituren. Viele raten auch zu Reservekleidung für Eltern. Aus Platzgründen haben wir uns diese jedoch immer gespart und beim Füttern der Kinder unsere eigene Kleidung mit Stoffwindeln oder der Decke im Flugzeug geschützt.

Immer genügend Reservekleidung, besser zwei Garnituren, für den Flug einplanen.

Schlafen im Flugzeug

Babys können in Familienreihen in einem Babybett, den sogenannten Bassinets, schlafen. Die Babys dürfen dabei meist eine Gewichtsgrenze von 14 kg und eine Länge von 83cm nicht überschreiten. Bei Start und Landung und häufig auch bei Turbulenzen müssen die Bassinets wieder abgenommen werden und das Baby am Schoß Platz nehmen. Wichtig ist es -gerade bei Langstreckenflügen- das übliche Schlafritual so gut wie möglich durchzuführen, dann wissen die Kleinen, dass es Zeit zum Schlafen ist. Das Anziehen eines Pyjamas, Vorlesen, das gewohnte Schlaflied oder ein Fläschchen vor dem Einschlafen helfen dabei. Größere Kinder schlafen am besten beim Fenstersitzplatz, wo sie den Kopf anlehnen können oder mit Hilfe einer Nackenstütze. Decken und Polster bekommt man auf Nachfrage in den meisten Airlines. Wir nehmen trotzdem immer ein aufblasbares Kissen und einen warmen, großen Schal mit. Von Koffern mit Sitzverlängerung oder anderen Gadgets, die aus einem Sitz ein Babybett machen, ist abzuraten. Diese Dinge dürfen in vielen Airlines nicht verwendet werden.

Allen die sich Premium Economy oder Business Class leisten können und wollen, empfehlen wir natürlich diese Art des Reisens, denn da ist das Schlafen gleich um einiges entspannter.

Hoffentlich helfen euch unsere Tipps und Tricks rund ums Fliegen mit Baby, Kleinkind und Kindern.
Vielleicht habt auch ihr bereits Erfahrungen mit Flugreisen mit dem Nachwuchs? Wir freuen uns über eure Kommentare!

Unserer Meinung nach sollte man das Abenteuer „Flugreisen mit Kindern“ wagen, denn wie heißt das Sprichwort: Mit Kindern vergeht die Zeit wie im „Flug“, doch bestimmte Augenblicke und Erinnerungen bleiben für immer erhalten 😉

Julia & Clemens
Buchbinderei Strandl

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Corporateblogger meets Elternblogger @Stadtspiellabor

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Strandl on Tour beim vorweihnachtlichem OÖ Elternblogger Treffen


Heute waren wir als Familie beim oberösterreichischen Elternblogger Treffen im Stadtspiellabor im OÖ Kulturquartier in Linz eingeladen. Katrin von „Go with the Flo“ hat mich einerseits als Sponsor – ich habe zwei #Herzensbücher für das Gewinnspiel bereit gestellt – & andererseits in meiner Funktion als Blogger eingeladen.

Ich betreibe keinen klassischen Elternblog – bezeichne ich mich selbst doch als Corporate Blogger – schreibe jedoch gemeinsam mit meiner Frau Julia und Gastbloggern auch über Themen, die uns als Eltern von zwei Mädchen betreffen. Und ich betreibe nebenbei aktiv meinen Instagram Account, auf dem ich über alles was mich in meinem Leben als Buchbinder und Mädchenpapa beschäftigt, berichte.

Auf einem Bloggertreffen war ich bisher noch nie und daher gespannt was mich erwartet. Ein paar der eingeladenen BloggerInnen kannte ich bereits von Instagram, die Mehrheit war mir jedoch unbekannt und ich hatte auch noch nicht Zeit, um alle Blogs unter die Lupe zu nehmen. Ich denke aber, dass es hier viel Spannendes – vor allem für alle Eltern aus dem Raum Oberösterreich – zu lesen gibt, daher liste ich euch hier alle Blogs auf:

 

Wie läuft ein Bloggertreffen ab?


Habt ihr euch schon immer gefragt ob sich Blogger und Influencer, wenn sie sich treffen oder auf einem Event eingeladen sind, eigentlich unterhalten oder nur hinter ihren Smartphones kleben? Keine abwegige Frage, bei der Fülle an Storys und Postings die dabei online geht.  Und beschäftigen sich Elternblogger mit ihren Kindern oder werden diese nur für Werbezwecke in Szene gesetzt?

Also ich kann nur für die oberösterreichische Bloggerszene, beziehungsweise anwesende Eltern des heutigen Treffens sprechen und euch sagen, dass diese Vorurteile nicht zutreffen! Wir hatten einen lustigen Vormittag mit Spiel, Spaß, netten Gesprächen, einem großartigen Gewinnspiel und kaum merkbaren Handys im Hintergrund.

Gestartet hat das Bloggertreffen mit einer Einführung in das Konzept des Stadtspiellabors – beziehungsweise exklusivem #instawalk vor den Öffnungszeiten. Das Stadtspiellabor ist eine inszenierte Stufenlandschaft im Eingangsbereich des Ursulinenhofes, welches minimalistische Kunst in Verbindung mit einer Art Baustellen-Spielplatz bietet.
Im vierten Stock konnten wir dann gemütlich plaudern, während sich die Kinder im Indoor-Spielplatz „Gaudimax“ ausgetobt haben. Hier wird einem wieder bewusst wie wenig – Bewegungsfreiheit in verschiedenen Ebenen, viele gelbe Bälle und Spielkameraden – Kinder benötigen, um Spaß zu haben.
Abschließend haben wir im 3 .Stock, dem Aufenthaltsraum, gefrühstückt und an der Verlosung von Produkten der Linz AG, Richter Schuhe, der Grottenbahn Linz, und von uns 😉 teilgenommen! Danke auch an die anderen Unterstützer dieser Veranstaltung: Hello Familiii – Österreichs bunteste Familienplattform, JubelMoments – Dein Inspirations-Magazin, um das Leben zu feiern, Naturfabrik Ahorn, Haid Center, Visit Linz, MAM Babyartikel GesmbH, Partymoments sowie OÖ Kulturquartier. Und vor allem an Katrin und alle anderen HelferInnen für dieses tolle Bloggertreffen!

Wir freuen uns, wenn wir beim nächsten Treffen wieder dabei sein dürfen. Und darauf, euch im nächsten Jahr vielleicht den einen oder anderen Blog beziehungsweise die Person dahinter genauer vorstellen zu können.

Clemens Strandl mit Julia, Karolina und Josefina
Buchbinderei Strandl

P.S.: Das Stadtspiellabor hat bis Ende Februar geöffnet & bietet viel Platz, sich auch bei schlechten Wetter, austoben zu können!

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