Die Taufe – So wird sie zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Taufe – So wird sie zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Warum taufen wir?


Für viele Eltern ist die Taufe ein wichtiges Ereignis im Leben ihrer Kinder. Es ist die erste Möglichkeit, das Neugeborene im Kreis der Familie zu feiern und zu begrüßen. Aber warum taufen wir eigentlich und welche Bedeutung hat die Taufe? Die Taufe ist ein christlicher Brauch, bei der neue Erdenbürger in die christliche Gemeinschaft aufgenommen werden. Unser erstes „heiliges Geschenk“, das wir als Christen von Gott bekommen – das erste Sakrament, das wir empfangen dürfen – ist die Heilige Taufe. Beim Fest der Taufe bekennen die Eltern und Taufpaten, das Kind nach christlichem Glauben zu erziehen. Durch das Beträufeln des Täuflings mit geweihtem Wasser – dabei steht Wasser als Zeichen für Leben und Reinigung – wird die Taufe vollzogen. Das Baby soll ein gesundes, glückliches Leben haben – gereinigt und gestärkt durch das Wasser des Lebens!

Wann ist das beste Alter für die Taufe?


Früher hat man das Neugeborene direkt nach der Geburt getauft. Heute werden meist Babys zwischen 3 Monaten und einem Jahr getauft. Man kann aber auch erst später taufen. Kinder können so die Taufe bewusster erleben und als Jugendlicher oder Erwachsener kann man sich bereits selbst für die Taufe und den Glauben entscheiden. Wir haben uns bei beiden Töchtern für die Taufe mit sechs Monaten entschieden. So konnten wir auch gleich das halbe Lebensjahr mitfeiern, das Stillen war nicht mehr so häufig wie in den ersten Monaten, der Schlaf jedoch auch noch nicht zu hundertprozentig eingependelt. Dieses Taufalter hat für uns gut funktioniert.

Was sind die Aufgaben der Taufpaten?


Neben den Eltern spielen bei der Taufe auch die Taufpaten eine wichtige Rolle. Sie sollen enge Bezugspersonen sein, das Kind auf seinem Lebensweg begleiten und ihm den christlichen Glauben näherbringen. Schön ist es, wenn Taufpaten sich bereits an den Vorbereitungen für die Taufe beteiligen. Sie können sich zum Beispiel um das Taufkleid, die Taufkerze und ein persönliches Geschenk zur Taufe kümmern. Außerdem können sie auch während des Taufgottesdienstes Aufgaben übernehmen. So können Sie zum Beispiel eine Fürbitte oder einen persönlichen Text lesen und das Kind während der Taufe halten. Paten sollten auch nach der Taufe an den Tauftag des Kindes erinnern und an diesem Tag das Patenkind besuchen und mit ihm und seiner Familie feiern.

Neben der persönlichen Entscheidung für einen Taufpaten muss auch darauf geachtet werden, dass es in den meisten Gemeinden verbindliche Regeln gibt, wer Taufpate werden darf. Wird ein Kind katholisch getauft, so muss nach kirchlichem Recht mindestens einer der Taufpaten katholisch sein und der Kirchengemeinschaft angehören. Der Pate oder die Patin muss mindestens 16 Jahre alt sein, selbst getauft sein, die erste Kommunion erhalten haben und gefirmt sein.

Wie bereitet man sich auf die Taufe vor?


Hat man sich entschieden ob und in welchem Alter man sein Kind taufen lassen möchte und wer als Taufpate in Frage kommt, dann sollte man sich als nächsten Schritt um eine Taufkirche und Festlokalität kümmern. Günstig ist natürlich aufgrund der Erreichbarkeit und des persönlichen Bezugs immer die Kirche der eigenen Gemeinde beziehungsweise des Wohnortes. Hier kennt man möglichweise bereits den Pfarrer und kann sich einen Termin für ein Taufgespräch, zur Fixierung des Termins der Taufe sowie den Ablauf des Taufgottesdienstes, ausmachen. Die Festlokalität für das Taufessen haben wir immer in der Nähe der Kirche gewählt, da man sich so nicht nur Zeit sondern auch einen längeren Fahrweg spart. Bei der Location muss man sich dann noch um das geeignete Menü, die Dekoration (Menükarten, Tischnummern, Platzkarten etc. können bei uns individuell angefertigt und bestellt werden) und eine Tauftorte kümmern. Auch ein Sitzplan mit fixen Sitzplatzkarten kann gerade bei großen Taufen von Vorteil sein. Wir hatten außerdem kleine Taufgeschenke für die Gäste. Steht der Termin, die Kirche und Location inklusive Uhrzeiten fest, dann werden die Taufeinladungen verschickt. Außerdem können den Gästen mit den Einladungen auch Aufträge für die Taufe, zum Beispiel das Lesen einer Fürbitte, sowie Geschenkwünsche mitgeteilt werden. Steht der Ablauf der Taufe fest, so sollte man  für alle Gäste ein Taufprogramm machen, welches man in der Kirche auflegt. Im Zuge dieser Planung muss man sich auch Gedanken um die musikalischen Darbietungen (Abspielen einer CD oder Live-Sänger) sowie das Organisieren eines Foto- oder Videografen machen, beziehungsweise jemanden aus der Familie für diese Rolle einteilen. Für den Täufling muss außerdem noch ein Taufoutfit sowie ein weißes Taufkleid (Umhang), eine Taufkerze und ein persönliches Taufgeschenk (bei uns gibt es z.B. Taufbuch und Kerze im selben Stil) besorgt werden. 

Wir kümmern uns gerne um die komplette Papeterie für die Taufe eures Kindes von der Taufeinladung bis zum Taufbuch für Erinnerungen!

Wie läuft die Taufe ab?


Prinzipiell besteht der Taufgottesdienst aus vier Teilen: Eröffnung, Wortgottesdienst, Eucharistiefeier und Abschluss. Zur Vorbereitung auf die Taufe unserer zwei Töchter hatten wir beide Male im Vorfeld ein Gespräch mit dem Pfarrer. So kann man die eigenen Erwartungen und Wünsche an die Taufe kommunizieren und gemeinsam einen geeigneten Ablauf für die Taufe finden. Nach dem Gespräch haben wir ein Taufmotto (bei Karolina: Unser Engel. / bei Josefina: Du bist ein Geschenk.) gewählt, dass zu unserem Kind passt, sich durch die Tauffeier zieht und sich in den persönlichen Texten und der Musik widerspiegelt. Das Taufheft, dass durch den Gottesdienst führt, haben wir selbst entworfen und bei uns in der Buchbinderei gebunden. Unsere Tauffeiern hatten folgenden Ablauf:

I. Eingangslied (bei Karolina: Andreas Gabalier „Engel“, bei Josefina: Ewig „Ein Geschenk“)
II. Begrüßung: Begrüßung durch den Pfarrer, Lesung zur Herkunft und Bedeutung des Namens, Geschichte (Lesung eines Textes, bei Karolina: „Deine Engel“, bei Josefina: „Das größte Geschenk“)
III. Befragung
IV. Wortgottesdienst: Lesung aus dem Evangelium (bei Karolina: Markus 1, 9-11, bei Josefina: Markus 10, 13-16), Ansprache des Pfarrers, Bezeichnung mit dem Kreuz (mit musikalischer Untermalung – bei Karolina: Schubert, Ave Maria, bei Josefina: Frédéric Chopin, Nocturne Op.3 Nr.2, Es-Dur), Anrufen der Heiligen, Fürbitten (mit persönlichem Bezug)
V. Handauflegung
VI. Taufwasserweihe (Segnung der Taufkerze und der Taufkette)
VII. Absage und Glaubensbekenntnis
VIII. Taufe: Lied (bei Karolina: Mandy Moore „Only Hope“, bei Josefina: Tim Linde „Wasser unterm Kiel“), Ausdeuten der Riten (Chrisam, weißes Kleid, Taufkerze, Effata-Ritus), Worte der Taufpatin (persönliche Worte), Vater unser (gemeinsam gesungen)
IX Segen
X Schlusslied (bei Karolina: The Temptations „My Girl“, bei Josefina: Phil Collins „Dir gehört mein Herz“)

Was eignet sich als Taufgeschenk?


Klassische Taufgeschenke sind eine Kinderbibel oder ein Buch über den Namenspatron, eine Taufkette oder Taufmünze, ein Schutzengel oder Kreuz zum Aufhängen, ein Weihwasserkessel für das Kinderzimmer und eine Taufkerze. Besonders beliebt ist es dem Kind personalisierte Taufgeschenke zu machen. In ein Schmuckstück lassen sich Namen und Taufdatum gravieren oder persönliche Erinnerungen einarbeiten (z.B. Taufkette mit Haarlocke des Kindes). Auch die Taufkerze und ein Taufalbum für persönliche Erinnerungen, Fotografien und Gästebucheinträge lassen sich personalisieren. Bei Geldgeschenken, zum Beispiel einem prall gefüllten Sparschweinderl mit Name und Taufdatum des Kindes, kann man ebenfalls nichts falsch machen und unterstützt dabei auch die Eltern bei der Finanzierung der Tauffeier mit anschließendem Taufessen.

Vielleicht findet ihr sogar in unserem Onlineshop das passende Taufgeschenk!


 

Wie gefällt euch der Ablauf und die Auswahl der Lieder sowie Texte zur Taufe unserer Kinder? Mit welchem Alter werdet ihr taufen beziehungsweise wurden eure Kinder getauft? Worauf legt ihr bzw. habt ihr bei der Taufe besonderen Wert gelegt? Welche Geschenke bekommt/bekam der Täufling? Wir sind gespannt auf eure Vorstellungen, Wünsche und Erfahrungen…

Julia & Clemens Strandl
Buchbinderei Strandl

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10 Dinge, die du bestimmt noch nicht über Bücher und ihre Leser wusstest…

10 Dinge, die du bestimmt noch nicht über Bücher und ihre Leser wusstest…

…haben wir für euch anlässlich des morgigen Welttag des Buches und des Urheberrechtes zusammengetragen. Der Weltbuchtag wird seit 1955 jährlich am 23. April gefeiert und wurde von der UNESCO eingeführt. Weltweit gibt es 130 Millionen verschiedene Bücher – hier gilt also nicht die Ausrede, dass man noch nicht das richtige Buch für den eigenen Geschmack gefunden hat.

Das erste gedruckte Buch der Welt...

…war eine lateinische Bibel. Nach zweijähriger Vorbereitung druckte Johannes Gutenberg von 1452 bis 1455 in seiner Werkstatt in Mainz das erste Buch. Der Buchdruck mit beweglichen Lettern gehörte zu den herausragenden Erfindungen des Mittelalters. 

Ein Buch aufschlagen...

…heißt es deshalb, weil die Bücher im Mittelalter seitlich beider Buchdeckel eine oder zwei Schließen aus Metall besaßen, um die Seiten dazwischen trotz leichter Feuchtigkeit fest zusammenzuhalten. Diese Feuchtigkeit sorgte aber dafür, dass die Schließen im Laufe der Zeit zu rosten begann und oft nur mehr mit Gewalt geöffnet werden konnten. In unserer Buchbinderei fertigen wir aus optischen Gründen auch heute noch vereinzelt Bücher mit Buchschließen.

Die drei meistgelesensten Bücher der Welt...

…sind die Bibel, die Worte des Vorsitzenden Mao Tse-Tung und die Harry Potter Reihe.

Die schönste Buchhandlung der Welt...

zu finden, ist wahrscheinlich eine Lebensaufgabe und etwas für reiselustige Leser. Auch wenn dies sehr individuell ist, so ist die Buchhandlung „Livraria Lello“ in der portugiesischen Stadt Porto für viele der schönste Buchladen Europas und sogar der Welt. Dass die Buchhandlung als touristische Sehenswürdigkeit inklusive Eintrittsgeld gilt, liegt wohl vor allem daran, dass sich beharrlich das Gerücht hält, J.K. Rowling, die Anfang der neunziger Jahre in Porto lebte und Englisch unterrichtete, habe hier die ersten Zeilen von Harry Potter verfasst. Außerdem soll die Buchhandlung mit der markanten roten Wendeltreppe als Vorlage für die Filmkulisse gedient haben.

Das teuerste Buch der Welt...


…der Codex Leicester von Leonardo da Vinci, gehört auch dem reichsten Mann der Welt. Bill Gates hat 29 Millionen Euro für die 72-seitige Sammlung handschriftlicher wissenschaftlicher Notizen des Genies bezahlt.

Lesen macht das Gehirn widerstandsfähiger...

…denn Lesen trainiert laut einigen US-Studien das Gehirn, beugt Alzheimer vor und führt sogar zu einem längerem Leben.

Buchwurm..

…ist nicht nur ein leidenschaftlicher Leser, sondern bezeichnet auch eine Reihe von Insekten, die gern an Büchern naschen. Daher kommt auch die die Bezeichnung für uns lesende Menschen. Motten greifen gerne Bucheinbände an, einige Käfer lieben Lederbücher oder beißen sich Tunnel durch die Buchseiten.
Am bekanntesten sind wohl die Silberfische, auch Papierfische genannt, weil sie sich von alten Dokumenten, Büchern, Fotos oder anderen Papieren ernähren.

Bibliosmia

…nennt man Menschen, die besonders angetan sind vom Geruch der Bücher. Ja es gibt bekanntlich für alles einen Fetisch. Und es gibt gibt wohl auch die, die lieber an Büchern schnüffeln, als sie zu lesen. Sind die Schnüffler Wissenschaftler, dann betreiben sie diese Technik, um das Alter von Büchern zu bestimmen. 

Lesemuffel...

…gibt es in Österreich immer mehr, denn nur noch ein Fünftel der Österreicher liest sehr gerne.
Wenn jedoch in unserem Land gelesen wird, dann greifen drei Viertel der Leser doch noch zum klassischem Buch. Am liebsten lesen wir hierzulande übrigens Romane und Sachbücher (vgl. IMAS Report).

750 Millionen Menschen weltweit können nicht lesen und schreiben

Laut UNESCO sind etwa 750 Millionen erwachsene Menschen weltweit Analphabeten, davon sind 63 Prozent Frauen. Etwa die Hälfte aller Menschen die nicht lesen und schreiben können lebt in Südasien, 27 Prozent in Afrika südlich der Sahara. 
In Österreich soll die Zahl der Analphabeten bei etwa 300.00 liegen.

Welches Lieblingsbuch möchtest du unseren LeserInnen empfehlen? Wie viele Bücher liest du jährlich?

Clemens Strandl
Buchbinderei Strandl

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Papiergestaltung – Papierschöpfen & Kleisterpapier

Papiergestaltung – Papierschöpfen & Kleisterpapier

Rückblick zum 5. April 2019: An diesem Tag hatten wir in der Buchbinderei Strandl unseren ersten Workshop zum Thema „Papiergestaltung – Papierschöpfen & Kleisterpapier“. Meine Schwester Silvia Strandl, ehemalige Mitarbeiterin, Buchbindermeisterin und Berufsschullehrerin, hat gemeinsam mit unseren kreativen Teilnehmerinnen einzigartige Papiere gestaltet. Wir möchten euch die zwei Techniken der Papiergestaltung kurz erläutern und euch ein paar Eindrücke dieses Buchbinderkurses geben.

Papierschöpfen


Beim Papierschöpfen hat man die Möglichkeit aus alten Papieren, wie Zeitungspapier und Servietten, oder aus Zellulose neue Papierbögen (Recyclingpapier) mit persönlicher Note herzustellen. Das Schöpfen ist umweltfreundlich, da keine chemischen Stoffe beigesetzt werden und Altpapier zur Herstellung benützt wird.

Herstellung eines Schöpfrahmens für die Technik des Papierschöpfens:
Ein Schöpfrahmen kann mit Hilfe von Holzleisten, Leim, Winkel, Schrauben, Drahtgitter und Tacker auch selbst hergestellt werden. Die Länge der Holzleisten wird nach Papiergröße gewählt, die Breite sollte 2cm und die Höhe 3cm betragen. Die Holzleisten können mit Leim zu einem Rahmen verbunden werden. Schraubt man an die Ecken Winkel, dann erhält der Rahmen mehr Stabilität. Ist der Leim getrocknet und der Rahmen stabil, dann kann dieser mit einem Drahtgitter bespannt und mit einem Tacker fixiert werden.

Kleisterpapier


Das Kleisterpapier zählt zum Buntpapier. Unter Kleisterpapier versteht man Papier, dessen Oberfläche mit Hilfe von gefärbtem Kleister und verschiedenen Gegenständen veredelt wurde. Die Technik ist eine vielseitige Methode zum Dekorieren von Papieren.

Herstellung von Kleister für die Technik des Kleisterpapiers:
500ml Wasser und 150g Mehl in einem Kochtopf verrühren und kurz aufkochen lassen, bis sich eine dickflüssige Konsistenz ergibt. Ist die Konsistenz zu dickflüssig, so kann noch etwas Wasser hinzugegeben werden, ist sie zu dünnflüssig einfach weiterkochen. Die Mischung wird dann abgekühlt und ist anschließend gebrauchsfertig. Kleister am besten am Vortag herstellen, er bleibt bis zu 2 Wochen im Kühlschrank haltbar.

Hier gibt´s für euch wieder ein spannendes Video von Diana (Wildr) mit Blick hinter die Kulissen des Workshops:

Habt ihr schon einmal die Techniken des Papierschöpfens und Kleisterpapiers ausprobiert?
Wenn ihr Interesse an einem Kurs rund ums Buchbinden, Papiergestaltung und Schrift habt, dann schaut in unser aktuelles Kursprogramm und meldet euch an. Wir freuen uns auf euch!

Clemens Strandl
Buchbinderei Strandl

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Corporate Blog – Warum sollten Unternehmen bloggen?

Corporate Blog – Warum sollten Unternehmen bloggen?

Unter einem Corporate Blog, oder auf Deutsch: Unternehmensblog, versteht man das Webblog eines Unternehmens. In Deutschland nutzen bereits viele Firmen ihren eigenen Blog als Kommunikations- und Werbeinstrument. Hierzulande wird Corporate Blogging noch viel zu wenig genutzt. Diana (Wildr) hat uns im Interview erklärt, warum Unternehmen bloggen sollten und wie man das Ganze anpackt. Zum Abschluss des Interviews erzählen wir euch noch wie wir als Unternehmen unseren Blog führen. Und welche Vor- und Nachteile sich für uns daraus ergeben haben.

 

Interview mit Diana zum Thema Corporate Blogging


 

Hallo Diana! Stell dich doch bitte kurz vor.

Ich bin Diana, 25 Jahre, lebe in Wien und bin selbstständig tätig im Bereich Social Media Management. Als Bloggerin habe ich selbst ganz viele Tipps und Tricks und Erfahrung sammeln können und weiß genau, was meine Kunden brauchen.
Anmerkung: Unter Wildr findet ihr einerseits Dianas Blog. Andererseits ihre Angebote im Bereich Social Media Service von der Konzeption über die Kreation bis hin zur Betreuung und Schulung.

Warum sollten deiner Meinung nach mehr Unternehmen bloggen? Welchen Mehrwert bringt das?

Ein Unternehmensblog hilft dabei, auf unserem stark übersättigten Markt, gesehen, statt übersehen zu werden. Mit einem Corporate Blog kann das Unternehmen seine „menschliche“ Seite zeigen. Kunden schätzen den persönlichen Kontakt, sowie den Blick hinter die Kulissen zu den Menschen, die hinter den Produkten oder Dienstleistungen stehen. Authentisches Bloggen ist der beste Weg, um den Kunden diesen Einblick zu gewähren. Das Corporate Blog ist das Herzstück des Social Media Bereichs, der im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken keinem Logarithmus unterworfen ist und selbst bestimmt geführt werden kann. Je mehr Blogbeiträge sich auf der Unternehmensseite befinden, desto besser ist außerdem die Sichtbarkeit im Netz. Google bevorzugt aktuelle Seiten mit viel Content und genau das wird durch einen Corporate Blog erreicht.

Wie startet man einen Corporate Blog?

Bevor man mit dem Bloggen anfängt, sollte man sich überlegen, worüber man schreiben will und am besten bereits ein Jahr vorausplanen. Ein Mindmap zur Themensammlung kann dabei hilfreich sein. Dabei sollte man sich immer überlegen, worüber man selbst gerne lesen würde. Beginnt man mit das Weblog dann sollte man dieses auch in einer Regelmäßigkeit mit Artikeln füttern, um die Leserschaft bei der Stange zu halten. Ein Blog sollte am besten hausintern führen, denn nur dann ist er auch authentisch. Zu Beginn kann es aber ratsam sein sich Hilfe zu holen, z.B. mit Schulungen über die Arbeit mit WordPress, Google Analytics, Contentplanung…

Worüber können Unternehmen bloggen? Wie findet man Themen für das Webblog?

Prinzipiell sollte einmal gesagt werden, dass es für alle Themen eine Zielgruppe gibt, die sich dafür interessiert. Auch Nischenblogs funktionieren, es dauert zwar meist länger bis das Blog gefunden wird, aber die Beiträge bleiben ja für immer im Internet und können noch viele Jahre später LeserInnen begeistern. Jedes Unternehmen sollte über Themen bloggen, die im Bereich der eigenen Tätigkeit liegen, wobei diese auch etwas weiter gefasst werden kann. So habe ich zum Beispiel für ein Unternehmen einen „Office Survival Guide“ geschrieben, also wie man den Büroalltag überlebt. Allgemeine humorvolle Themen wie dieses, oder auch Feiertage sowie das Aufgreifen aktueller Ereignisse liefern ebenfalls einen spannenden Content für das Blog. Wichtig ist dabei immer nur ein authentisches Bloggen. Und man muss vom Werbedenken wegkommen, denn ein reines Werbeblog interessiert niemanden zu lesen.

Wer betreut das Blog?

Für das Unternehmensblog sollte eine hauptverantwortliche Person im Unternehmen ernannt werden, welche das Bloggen übernimmt und Spaß am Schreiben sowie Kreativität mitbringt und vor allem das Unternehmen gut kennt. Gerade beim Corporate Blogging können aber auch zwischendurch andere MitarbeiterInnen bloggen oder man führt Interviews mit Geschäftspartnern, befragt Experten, beziehungsweise plant Gastbeiträge ein. Eine abwechslungsreiche Mischung kann für das Weblog nur von Vorteil sein.

Wie oft sollte gebloggt werden, damit das Blog auch gesehen bzw. gelesen wird?

Ich denke es kommt nicht auf die Häufigkeit, sondern auf die Regelmäßigkeit des Bloggens an. Bloggt man nur einmal pro Monat, so sind das auch 12 Beiträge im Jahr und nach 10 Jahren 120 relevante und interessante Artikel. Wichtig ist, dass man dranbleibt und sich nicht entmutigen lässt, wenn das Blog zu Beginn nicht hunderte LeserInnen begeistert. Ein Blog braucht seine Zeit, um zu reifen und auch gefunden zu werden. Mehr Schichtbarkeit kann man aber auf jeden Fall durch Social Media Posts z.B. auf Facebook oder Instagram, durch das Teilen des Blogs z.B. in Facebookgruppen, das Verlinken des Blogs in der Signatur und das Aussenden von Newslettern mit aktuellen Bloglinks erlangen.

Buchbinderei Strandl bloggt


 

Um das traditionelle Handwerk der Buchbinderei und unsere Vielfalt an Produkten nach außen tragen zu können und in Kontakt mit unseren KundInnen zu bleiben, haben wir uns vor etwa einem Jahr für den Start eines Corporate Blogs entschieden. Damit sind wir hier in Österreich gerade was Klein- und Mittelbetriebe anbelangt noch in keiner großen Gesellschaft.

Vorteile, Herangehensweise & Herausforderungen

Daraus ergibt sich der Vorteil, dass bereits nach der kurzen Zeit in der wir bloggen, viele Firmen oder Privatpersonen mit Kooperationen auf uns zukommen. Durch das Corporate Blog konnten wir bereits jetzt unsere Bekanntheit steigern. Wir können über Themen ausführlicher schreiben, die uns am Herzen liegen, umfangreicher und kostenlos für unsere Produkte werben und auf Google ein höheres Ranking erreichen. Mit Hilfe unseres eigens entworfenen BlogBuch haben wir uns einen Jahresplan mit Themen erstellt. Dieser wird jedoch ehrlicherweise auch öfter einmal überworfen. Auch Kooperationen gehören gut überlegt, denn man will ja vor allem für das eigenen Unternehmen werben und nicht nur Fremdwerbung machen, beziehungsweise Gewinnspiele mit zeitlichem Abstand und Events aufgeteilt auf das Kalenderjahr planen. Wie ihr bereits herauslesen könnt, ist die Planung und auch das aktive Schreiben sowie Formatieren des Blogs mit viel Arbeit verbunden. Wir betreuen unseren Blog zu Zweit und ohne Hilfe einer Agentur. An einem Beitrag arbeiten wir mindestens 3 und bis zu 10 Stunden. Denn oft hat man eine Idee im Kopf, die man jeden Tag wieder ändert, ergänzt, überarbeitet, bis man selbst mit dem Endergebnis zufrieden ist. Dabei kann es oft deprimierend sein, wenn niemand das Blog liest, kommentiert oder im schlimmsten Fall sogar negativ bewertet.

Um den Spaß am Bloggen nicht zu verlieren, muss man sich davon freimachen was andere denken und Freude am Schreiben haben. Dann ergibt sich der Erfolg mit der Zeit von alleine!

Führt ihr bereits einen Corporate Blog in eurem Unternehmen?
Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, wo liegen die größten Herausforderungen?

Julia & Clemens Strandl
Buchbinderei Strandl

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Gewinnspiel OÖ Babygeschenke für Jungen und Mädchen

Gewinnspiel OÖ Babygeschenke für Jungen und Mädchen

Von Mama zu Mama – Schlafen, Ernährung, Erstausstattung und Babys Meilensteinmomente.
Themen, die Jungmamas im ersten Jahr mit ihrem kleinen Wunder beschäftigen.

Den ganzen Monat März hat sich auf unserem Blog alles um Themen gedreht, die Jungmamas beziehungsweise Jungeltern vor allem im ersten Jahr mit Baby beschäftigen. In der Interview – Blogreihe „Von Mama zu Mama“ haben meine Frau Julia von der Buchbinderei Strandl in Linz, Madeleine von der Ferdinand Richter GmbH in Pasching, Michaela von Zirbelkind in Altmünster und Suzana von Kristall Kind in Hörsching erzählt, wie sie selbst mit ihren Kindern in verschiedenen Situationen umgegangen und wie ihre Erfahrungen zu bestimmten Themen sind.

Wir haben für euch hier noch einmal alle Beiträge zum Nachlesen aufgelistet:

Gewinnspiel OÖ Babygeschenk

Als Dankeschön für all die treuen BlogleserInnen, KundInnen und Follower gibt es von der Buchbinderei Strandl, der Ferdinand Richter GmbH, Zirbelkind und Kristall Kind ein gemeinsames Gewinnspiel. Wir verlosen jeweils ein Babygeschenk für Jungen und eines für Mädchen nur von oberösterreichischen Produzenten im Gesamtwert von je € 163,-. Mehr zum Gewinnspiel und den Herstellern sowie den jeweiligen Produkten findest du hier: OÖ Babygeschenke für Mädchen und Jungen
Und hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen des Gewinnspiels: Gewinnspiel OÖ Babygeschenk 

Wie hat euch die Interview-Blogreihe gefallen und worüber würdet ihr in Zukunft gerne lesen?

Clemens Strandl
Buchbinderei Strandl

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